Esslinger Montagsdemo am 04.12..2017

Die 511. Montagskundgebung zählte etwa 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

Heute ging es vor allem um die sozialen Themen. Zum Einstieg, dass die Fusionspläne in der Stahlbranche auch auf unseren Kreis nicht folgenlos bleiben: Was soll mit dem vielen Schrott geschehen, wenn es in Deutschland keine Stahlwerke mehr gibt? Was ist dann mit den Arbeitsplätzen hier?

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643. Bremer Montagsdemo am 04. 12. 2017

Neue Herausforderungen im Kampf um die Rettung unseres Planeten

Die EU hat letzte Woche die Zulassung des hochgiftigen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat um weitere fünf Jahre verlängert. Die Beweise für die krebserregende Wirkung von Glyphosat sind jedoch erdrückend. Das Zünglein an der Waage bei der EU-Entscheidung spielte der Landwirtschaftsminister der Bundesregierung, Christian Schmidt (CSU): Im Alleingang kippte er die Vereinbarung der alten Großen Koalition. Sie hatte sich bisher enthalten, weil sich die CDU/CSU für, aber die SPD gegen die Zulassung von Glyphosat ausgespricht. Mit diesem Coup setzt die CSU-Sitze ein deutliches Zeichen, dass die künftige Regierung noch rigoroser die Interessen des internationalen Finanzkapitals durchsetzen will.

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Montagsdemo Gelsenkirchen 10.12.: Freiheit für Palästina – ein überwältigendes Zeichen der Solidarität der Völker!

Auf weit über 170 Menschen schwoll die 654. Montagsdemonstration in Gelsenkirchen an, an der sich Menschen aus Palästina, Syrien, Deutschland, Albanien und vielen anderen Ländern beteiligten. Sie setzten gemeinsam ein Signal. Für den Weltfrieden, für das Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes und gegen die Angriffe Trumps auf dessen Rechte und Souveränität. Der Montag wurde in kürzester Zeit zum Tag des Widerstands für den Weltfrieden und der internationalen Solidarität.

Eine junge palästinensische Frau brachte in bewegenden Worten vor: „Heute sind wir hier versammelt, weil wir wie alle Menschen auf der Welt das Recht haben zu leben, In Gaza leben die Menschen im Ausnahmezustand, ohne richtiges Essen, die Kinder können nicht zur Schule gehen, Menschen werden auf offener Straße erschossen, die Gesundheitsversorgung ist katastrophal. Das was man hier für selbstverständlich hält, haben wir nicht. wir wollen Frieden leben!“
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Fortschreitende Verarmung in Deutschland

Von Ulrich Achenbach/Mitglied der Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemonstration

Seit der Einführung von Hartz IV ab 1.1.2005 hat die Armut in Deutschland immer weiter zugenommen. Betroffen sind nicht nur arbeitslose Bezieher des Arbeitslosengeldes II (ALG II) oder der Sozialhilfe/Grundsicherung, sondern auch immer mehr (Vollzeit-)Beschäftigte in Unternehmen. Selbst der „Mindestlohn“, der bei weitem nicht für ein menschenwürdiges Leben reicht, ist den profitgierigen Unternehmern noch zu viel. Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 6.12.17 wird der Mindestlohn von z.Zt. knapp unter 9,00 Euro/Stunde durch Ausweitung der Arbeitszeiten oder durch Nichtbezahlen von bestimmten Tätigkeiten unterlaufen wird, z.B. werden KassiererIinnen in Supermärkten teilweise nicht für das Auffüllen von Regalen bezahlt, obwohl sie zu dieser Tätigkeit lt. Arbeitsvertrag verpflichtet sind. weiterlesen

Pressemitteilung zur 442. Saarbrücker Montagsdemo am 04.12.2017

Wie auch immer die neue Regierung zustande kommt – wir werden uns um unsere Interessen selber kümmern müssen!“, wurde die letzte Montagsdemo im Jahr eingeleitet.

Ich bekam nur 6 Monate Arbeitslosengeld nach 1 Jahr Arbeit, das sind ungefähr 600.-€ – und nun höre ich, dass ich nochmal in Hartz 4 falle. Vor dem letzten Job war ich wenige Monate arbeitslos und davor habe ich mehrere Jahre als Putzfrau gearbeitet. Nun bin ich wieder auf der Suche… – und außerdem finde ich es unerträglich, dass nun mein Freund für mich mit aufkommen muss, was die Miete usw. betrifft“ Mit ziemlich leiser Stimme zuerst, dann lauter und klarer schilderte eine Frau ihre Erfahrungen der letzten Tage.
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Montagsdemo Bochum 4.12.17: Politik wird nicht im Parlament gemacht

Bei der gestrigen Montagsdemo ging es um das Sozialticket und die Erwartungen an eine neue Bundesregierung, die immer noch nicht zustande gekommen ist.

„Das beste Beispiel der Umverteilung von unten nach oben ist die geplante Abschaffung des Sozialtickets durch die Schwarz/Gelbe Landesregierung in NRW. Zwar will diese Regierung für 2018 noch die bisherigen Zuschüsse von 40 Millionen Euro an die Kommunen zahlen, nachdem es breite Proteste gegen die Pläne der Landesregierung gab. Wie es nach 2018 weitergeht, konnte die Landesregierung nicht sagen. Deshalb ist der Protest gegen die Abschaffung des Sozialtickets für den ÖPNV auch weiterhin aufrecht zu erhalten“, meinte ein Redner.

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Bericht über Bremer Montagsdemo am 27.11.2017

642. Bremer Montagsdemo am 27. 11. 2017  I◄◄  ►►I

Ich bin für eine Minderheits­regierung der CDU/CSU

Hans-Dieter Binder1. Frau Merkel hat in der Großen Koalition einfach gehandelt, auch gegen die bekannte Mehrheit der Bürger. Die Enthaltung zur Gentechnik, einfach so per Anruf, ist ein Beispiel. Bei einer Min­der­heits­re­gie­rung wäre das nicht passiert. Aktuell steht die Ablehnung von Gly­pho­sat an. Die weitere Anwendung muss unterbunden werden! Bei manchen Brunnen dauert das Durchsickern des Oberflächenwassers mehre Jahrzehnte. Die Nebenbeschäftigung der leitenden Mitarbeiter der Genehmigungsbehörde bei Bayer, ebenfalls in leitender Funktion, müsste längst beendet sein. Bei einer Minderheitsregierung wäre dies durchsetzbar!

Der Dieselaffäre liegt ein fortgesetzter Betrug zugrunde. Die angemessene Reaktion ist, entsprechend wie in den USA zu verfahren. Wir haben andere Gesetze – na und? Diese Ausrede ausgerechnet vom Gesetzgeber ist arm. Aber auch VW-Dieselfahrer sind Wähler. Die Feinstaubbelastung hat weitere Gründe. Welche Maßnahmen werden ergriffen? Filter für Kamine und Holzfeuerung sind bisher Fehlanzeige. Die Braunkohleverbrennung muss gestoppt werden, denn die Stromversorgung ist auch ohne Kohle gesichert!

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Dank der Montagsdemonstrantin Monika Gärtner-Engel für die Solidarität

Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo: vielfältiger und konsequenter Widerstand am 11.11.17 in Bonn gegen Weltklimakonferenz

Am Weltklima-Aktionstag demonstrierte am 11.11. in Bonn gegen die Weltklimakonferenz ein Bündnis aus 21 Organisationen und Parteien. Zur Auftaktkundgebung um 12.30 Uhr am Münsterplatz in Bonn versammelten sich bereits über 1.500 Teilnehmer, im Laufe des Demonstrationszuges waren es gut 2.000 Menschen. Es gab Redebeiträge von Vertretern der teilnehmenden Organisationen, u.a. von Bonner Jugendorganisationen, der Umweltgewerkschaft, der Organisation „Ökologischer Wiederaufbau in Kobane/Rojava“, der MLPD und der Tierschutzpartei, Milchbauern, Umweltschützern aus Marokko und Peru. Auch Vertreter der Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo hielten eine Rede. Ebenfalls gab es ein Kulturprogramm mit Bands und einer Folkloregruppe. Mit dabei waren, wir, die bundesweite Montagsdemobewegung, die ihre jährliche bundesweite Demo in Berlin nach Bonn verschoben hat und dort einen eigenen Block bildete. Unser Ziel dabei war es, deutlich zu machen, dass die soziale und ökologische Bewegung einen gemeinsamen Gegner hat und deshalb die unterschiedlichen Bewegungen noch mehr zusammenwachsen müssen. Das Bündnis in seiner Breite war genau nach unserem Geschmack. weiterlesen

651. Gelsenkirchener Montagsdemo am 21.11.17 mit breiter Themenpalette

Am 20.11.2017 gab es in etwas kleinerem Teilnehmerkreis eine vielseitige Debatte und Schlussfolgerungen. Einstimmig wurde die Solidarität mit den Seppelfricke-Kollegen ausgesprochen, die sich mutig ihr Streikrecht erstritten haben und von diesem Recht Gebrauch machen, für einen Sozialtarifvertrag, für ihre Zukunft. Sie protestieren gegen den Abtransport von Maschinen aus dem Traditionsunternehmen in GE – natürlich befürchten sie, dass dem weitere Schritte folgen können. Die aktuellen Angriffe auf Arbeitnehmer/Innen wie bei Siemens oder Stahl sprechen eine klare Sprache – und fordern uns zu einem Entscheidung und zum Zusammenschluss heraus. weiterlesen

Pressemitteilung der Montagsdemo Dortmund: Protest gegen Anzeige wegen kurzer Spontandemo

Die Montagsdemonstration in Dortmund trifft sich seit August 2004 jeden Montag am Europabrunnen in Dortmund zum Tag des Widerstandes. Die Themen sind vielfältig. So auch am 10.7.2017. Thema war der Protest gegen die bevorstehenden Abschiebungen nach Afghanistan.
Wegen einer kurzen Demonstration erhielt die Anmelderin Anke Pfisterer eine Anzeige und steht nun als Angeklagte vor Gericht. Die Montagsdemonstration Dortmund protestiert entschieden gegen dieses Vorgehen der Polizei und ruft alle Demokraten, Montagsdemonstrierer und Unterstützer auf, sich mit Anke zu solidarisieren.

Kommt zahlreich zur Gerichtsverhandlung am Dienstag, 28.11.2017. Sie beginnt um 15.30 Uhr. Wir treffen uns bereits um 14.45 Uhr am Eingang des Amtsgerichtes Dortmund, Gerichtsstr. 22, 44135 Dortmund.

Bericht von der Montagsdemo Recklinghausen am 20.11.2017

Die Teilnehmer diskutierten folgende Themen am offenen Mikrophon:

Das Scheitern der Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition nach den Bundestageswahlen wurde von den Teilnehmern als nicht überraschend zur Kenntnis genommen. Unter vielen anderen Ursachen wurde vor allem die Angst der Beteiligten Verhandler genannt, die zum Teil unverschämten beabsichtigten Verschärfungen in der Sozialpolitik vor den Wählern zu rechtfertigen. Die Arbeitgeber haben gefordert, die Arbeitzeiten so zu flexibilisieren, dass dies auf eine faktische Mehrarbeit ohne entsprechenden Lohnausgleich hinauslaufen würde. Arbeitszeiten von 11 Stunden und mehr mit Einschränkungen der Ruhezeiten wären möglich gewesen. Die Ausbeutung soll nach den Forderungen der Arbeitgeber weiter verschärft werden, was den Widerstand nicht nur von unserer Seite herausgefordert hätte. weiterlesen

640. Bremer Montagsdemo am 13. 11. 2017  I◄◄  ►►I

 

„Die Hartz-IV-Kasse macht gleich auf“

Elisabeth GrafAndrea Nahles will die „Hartz-IV-De­bat­te endlich be­en­den“. Die Vorsitzende der SPD-Bun­des­tags­frak­tion plädiert für einen „Neuanfang“, weil die SPD eine Zukunftsdebatte brauche anstelle des Blicks zurück. Anlass dafür war offenbar das parteiinterne Wortgefecht über den Umgang mit den umstrittenen Hartz-IV-„Sozial“-Reformen, die unter Kanzler Schröder auf den Weg gebracht wurden. Der Berliner SPD-Landesvorsitzende und Regierende Bürgermeister Müller blies ins gleiche Horn und forderte, die SPD müsse „aus der elenden Hartz-IV-Debatte rauskommen“.

Der Einzige, der in dieser Debatte noch über den eigenen Tellerrand zu gucken vermag, scheint mir der Politikwissenschaftler Neugebauer zu sein, der vor solch einem Schritt warnte, weil man „auch nach hinten schauen“ müsse, „um zu sehen, was man mit sich schleppt“. Er verlangte, die SPD solle die Lehre daraus ziehen, dass sie es versäumt habe, ein langfristig programmatisches Angebot zu unterbreiten. Ich meine: Wenn die Wurzeln faulen, müssen sie erst behandelt werden und gesunden, bevor die Spezialdemokraten wieder an weiteres Wachstum, an eine Zukunft auch nur denken können!

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Protestkundgebung der Montagsdemo Duisburg am 4.12.: Stoppt den Angriff der CDU/FDP Landesregierung auf das Sozialticket!

„Für derart große Empörung sorgt die Ankündigung der schwarz-gelben Koalition in Nordrhein-Westfalen, das Sozialticket schrittweise wieder abzuschaffen. Verkehrsminister Henrik Wüst (CDU) hatte am Mittwoch (22.11.17) im Verkehrsausschuss des Landtags bekanntgegeben, dass die Regierung den Zuschuss zu der vergünstigten Fahrkarte für Bedürftige in Höhe von 40 Millionen Euro im nächsten Jahr um fünf Millionen Euro und 2019 um weitere 15 Millionen Euro reduzieren werde, wie der Westdeutsche Rundfunk berichtet. Im Jahr 2020 werde der Beitrag dann ganz gestrichen. Das eingesparte Geld solle in Nordrhein-Westfalens Infrastruktur fließen, vor allem in den Straßenbau, schreibt die „Westdeutsche Zeitung“.“. So berichtet der „Stern“ über den Beschluß der CDU/FDP Regierung von NRW, das Sozialticket im Öffentlichen Nahverkehr abzuschaffen.  weiterlesen

Montagsdemo Essen am 27.11.: Protest gegen Kahlschlag beim Sozialticket

Die Streichung der Landesförderung für das Sozialticket durch die schwarz-gelbe Landesregierung stößt auf breitesten Protest. Betroffen davon wären gegenwärtig in NRW 300.000 Menschen und in Essen rund 20.000 Menschen, die das Sozialticket nutzen. Die Zahl der Berechtigten (Hartz-IV-Bezieher, Grundsicherungsbezieher und sogenannte „Aufstocker“, die so wenig verdienen, dass sie noch zusätzlich Hartz IV beantragen müssen) liegt noch weit höher. Schon heute liegen die Kosten für ein Sozialticket deutlich über dem Satz, der Hartz-IV-Beziehern für den Personennahverkehr überhaupt zugebilligt wird. Der volle Ticketpreis ist zwei- bis zweieinhalbmal so hoch wie der Preis des Sozialtickets.

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2000 Teilnehmer*innen auf COP23-Protestdemo ab Bonn/Münsterplatz

Bündnis „Weltklima-Aktionstag 11.11. Bonn“

www.demo-klimakonferenz.de     fb: /Demoklimakonferenz

email: info@demo-klimakonferenz.de

Pressekontakt: Carlotta Grohmann, Tel.: 0151 25 03 40 04

– PRESSEMITTEILUNG –

2000 Teilnehmer*innen auf COP23-Protestdemo ab Bonn/Münsterplatz

Bonn, 12.11. 2017 – Rund 2000 Teilnehmer*innen aus dem ganzen Bundesgebiet nahmen an der COP-kritischen Protestdemo zum Weltklima-Aktionstag am 11.11. in Bonn teil.

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Großdemo zum Weltklimaaktionstag am 11.11.

Bündnis „Weltklima-Aktionstag 11.11. Bonn“
Pressekontakt: Carlotta Grohmann, Tel.: 0151 25 03 40 04

– PRESSEMITTEILUNG –

Großdemo zum Weltklimaaktionstag am 11.11.

Bonn, 10.11. 2017 – Das bundesweite Bündnis „Weltklima-Aktionstag 11.11. Bonn“ lädt alle Klimaaktivist*innen zur Demonstration ein. Das Ziel ist es, die Kritik an der Politik der Klimakonferenz auf die Straße zu bringen und gemeinsam ein Zeichen für den Aufbruch in eine Zukunft zu setzten, in der der Mensch in Einklang mit der Natur leben kann.

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Keine Rettung der Umwelt durch den Weltklimagipfel in Bonn

Die vergangene Montagsdemo befasste sich mit dem Weltklimagipfel in Bonn und rief zur Teilnahme an einer bündnisweiten Großdemonstration am 11.11.17, 12.30 Uhr, Münsterplatz Bonn, in Bonn auf. weiterlesen

649. Gelsenkirchener Montagsdemo – Auf nach Bonn zur großen Demonstration am 11.11. – für Umweltschutz und Arbeitsplätze!

Pressemitteilung zur 441. Saarbrücker Montagsdemo gegen die Hartz-Gesetze am 06.11.2017

Die Arbeitslosenstatistik ist Propaganda vom Feinsten, jeden Monat aufs neue wird uns vorgerechnet, dass alles gut sei im Land und die Arbeitslosigkeit sich ganz und gar in Wohlgefallen auflöse. Das ist heute sicher Punkt 1. Punkt 2, hier geht’s um die Spaltung zwischen Arbeitslosen und Arbeitenden, wie sie in letzter Zeit auffällig von der AfD inszeniert und von der „Welt“, „Huffington-Post“ und anderen Medien als – aus der Luft gegriffene! – Schlagzeile „Polizisten haben weniger zum leben als Hartz-IV-Empfänger“ veröffentlicht wird. Punkt 3, die MontagsdemonstriererInnen reihen sich ein in die bevorstehende Demo „Unsere Umwelt, unsere Zukunft, unser Widerstand!“ am 11.11. um 12:30 in Bonn am Münsterplatz, Treffpunkt Saarbrücken Bahnhof um 07:20 in der Früh. Es sind die Armen auf der ganzen Welt, die am meisten unter der Klimakatastrophe zu leiden haben, da muss auch der Widerstand gegen Umweltverbrecher von den Arbeitern und überhaupt den armen Leuten an vorderster Stelle organisiert werden…“

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Gelsenkirchener Montagsdemo protestiert entschieden gegen unmenschliche Abschiebungen

Am 23.10.2017 und 30.10.2017 waren auf der 647. und 648. Montagsdemo u.a. die reaktionäre Flüchtlingspolitik Brennpunkt. Mit internationalen Gästen aus Albanien, aus dem Kongo, aus Griechenland, aus Südafrika, aus den Niederlanden und 100 TeilnehmerInnen und Interessierten gab es eine vertiefende Debatte über die Ursachen von Flucht – und dass jeder Mensch ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben hat. In Redebeiträgen am offenen Mikrofon protestierten viele gegen die zunehmend repressive Abschiebepolitik durch Bundes- und Landesregierungen und ihre Umsetzung in unserer Stadt.

Eine albanische Familie, die gemeinsam mit der Montagsdemonstration für ihre Rechte aktiv war, ist in Albanien bedroht – trotzdem wurde ihnen verweigert, hier in Sicherheit leben zu können! Ein Protestbrief an das Ausländeramt wurde von uns verfasst – ohne je eine Antwort zu bekommen.
Junge Freundinnen aus Albanien berichteten zum Teil unter Tränen von ihrem Erlebnis, was es bedeutet, wenn Menschen abgeschoben werden. Das passiert vor allem in den frühen Morgenstunden, ohne Chance, sich zu verabschieden, oft ohne sich überhaupt richtig anziehen zu können. „Wir sind empört und betroffen darüber, was unseren Freunden passiert ist. Es war sechs Uhr morgens, ich wollte aufstehen und zur Schule gehen, da standen Polizeiautos vor unserem Heim, man hörte, wie die Kinder weinen, ich wollte sie unterstützen, aber sie wurden abtransportiert, es war schrecklich.“

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Montagsdemo Hagen ruft zur Beteiligung an Großdemonstration am Weltklima-Aktionstag am 11.11.17 in Bonn auf

Mega-Waldbrände in Südeuropa, gewaltige Unwetter, 75 % der Insekten in Deutschland vernichtet – das sind nur die Meldungen der letzten Tage und Wochen. Unsere Umwelt und unsere Zukunft ist in Gefahr. Trotzdem kommen bei den jährlichen UN-Umweltkonferenzen neben „Absichtserklärungen“ keine verbindlichen Ergebnisse heraus. Deshalb ruft die Umweltbewegung zu Demonstrationen anläßlich des Weltklimagipfels in Bonn auf. Bundesweit werden sich die Montagsdemonstrationen am 11.11.17 beteiligen.

Das ist Thema auf der Kundgebung der Montagsdemo in Hagen am 6.11.17 um 18 Uhr in der Elberfelderstraße, wie immer vor dem Kaufhof.

30.10.17 Montagsdemo Heidelberg: Solidarisch gegen faschistische Attacken, Berichte zu „100 Jahre Oktoberrevolution“ und mehr

Auf der letzten Montagsdemo in Heidelberg haben wir die Solidaritätserklärung im Anhang einstimmig verabschiedet. Neben den wöchentlichen Aktivisten der Montagsdemo, nahmen viele junge Rebellen teil, die in der Nähe an einem Seminar zu „100 Jahre Oktoberrevolution“ teilnahmen und ihre Kenntnisse für heute am offenen Mikrofon weitergaben. Ebenso brachten sie kulturelle Beiträge zur Oktoberrevolution mit. Mitglieder vom „Solidaritätskomitee mit Grup Yorum – Revolutionäre Kunst lässt sich nicht verbieten“ machten auf die Situation in der Türkei und dem Widerstand gegen das faschistische Erdoganregim aufmerksam. Der Moderator kritisierte die nach wie vor bestehende Zusammenarbeit der Merkelregierung mit Erdogan scharf. Musikalischer Höhepunkt war das Lied „Die Zeit ist Reif“ das unsere musikakischen „Montagsdemokünstlerinnen“ Rose und Vera mit Mitgliedern des Rebells spielten und sangen.
Das Ganze wurde von zwei sehr interessierten Damen aus Australien mit Kurzvideos aufgenommen, die uns fragten das ganze in Australien im Internet veröffentlichen zu dürfen. Eine gelungende Aktion von Jung und Alt. International bei dem, aber auch die Verschärfung der sozialen Frage und der weitere Rechtsruck der kommenden Bundesegierung ins Visier genommen wurde. Die Kundgebung wurde – wie seit Jahren – mit dem „Schwabenstreich“ gegen Stuttgart 21 beendet.

Mit solidarischen Grüßen
Matz Müllerschön/Moderator der Montagsdemo Heidelberg weiterlesen

30.10.17: Montagsdemo Duisburg gegen reaktionäre Flüchtlingspolitik

Am 30.10.17 protestierten ca. 60 – 70 Teilnehmer im Rahmen der Montagsdemo Duisburg  gegen eine geplante Abschiebung einer Familie aus Mazedonien und einer Familie aus dem Irak. In der einstimmig verabschiedeten Resolution heißt es:

„Resolution der Duisburger Montagsdemonstration zur weiteren Unterstützung als online-Petition – einstimmig beschlossen von ca. 40 Teilnehmern am 30.10.2017

Wir wenden uns gegen die zunehmend repressive Abschiebepolitik durch Bundes- und Landesregierungen und ihre Umsetzung in Duisburg.

Konkret hat sich die Duisburger Montagsdemo am 30.10. mit der drohenden Abschiebung zweier Flüchtlingsfamilien durch die Duisburger Ausländerbehörde befasst. Eine Familie soll in den Irak abgeschoben werden, der anderen droht die Abschiebung  nach Mazedonien. weiterlesen

Demonstration am 11.11.17 in Bonn: Für Sofortmaßnahmen im Klimaschutz!

Bonn, 27.10. 2017 – Das bundesweite Bündnis „Weltklima-Aktionstag 11.11. Bonn“, das an diesem Tag zu einer Großdemo am Bonner Münsterplatz aufruft, betont die Wichtigkeit der weltweiten Verbindung von Umweltprotesten.
 
Im Demonstrationsaufruf des Bündnisses ist zu lesen: Immer mehr Menschen wird klar, dass es so nicht weitergehen kann. Weltweit entwickelt sich ein Aufschrei zur Rettung der Umwelt! Beim Weltklimagipfel 2009 in Kopenhagen protestierten mehr als 200.000, der „Klimamarsch“ 2014 mobilisierte weltweit Millionen Menschen. Im November 2017 findet der 23.(!) Weltklimagipfel in Bonn statt (COP23). Damit wird auch der internationale Protest in Bonn zu Gast sein!“
 
Bündnis-Sprecherin Carlotta Grohmann erklärte dazu: „Angesichts der Zunahme und Verstärkung der weltweiten Umweltkatastrophen wird sofortiges Handeln notwendig. Dafür braucht es breiten Protest aus der Zivilgesellschaft, wie wir ihn in Bonn erleben werden. Die Klimakonferenz hat bisher Jahr für Jahr die Verhandlungen hinausgezögert und Entscheidungen vertagt. Dieses Jahr werden in Bonn bloß Richtlinien diskutiert, über die letztes Jahr schon begonnen wurden zu verhandeln und die nächstes Jahr erst beschlossen werden sollen. Das macht zwei Jahre, in denen um die 600.000 Menschen an den Folgen von globaler Erwärmung und Umweltzerstörung gestorben sein werden. Wir können nicht mehr warten.“
 
Das Bündnis will deshalb anlässlich der 23.Weltklimakonferenz protestieren gegen die Verschleppung und Verhinderung ernsthafter Sofortmaßnahmen zum Klimaschutz.
Bundesweite Demonstration am 11.11. in Bonn; Auftaktkundgebung 12:30 Uhr, Abschlusskundgebung gegen 16 Uhr, jeweils Münsterplatz.

Aktuelle Presseerklärung der Umweltgewerkschaft zur Demonstration am 11.11.17

Liebe Umweltfreund*innen,

Wir freuen uns, dass wir im November GastgeberInnen für Herr Mouhammed Benata und seine Frau sein dürfen.
Her Benata ist ein Umweltaktivist aus Marokko. Der Kern seiner Bemühungen ist gegen Schiefergasgewinnung – also gegen Fracking.

Er ist Leiter der Organisation ESCO ( Espace de Solidarité et de Coopération de l’Oriental) In seiner Funktion koordiniert auch länderübergreifend Aktivitäten gegen Fracking in den „Magreb-Staaten“.

Er ist Landwirtschaftsingeneur und war schon vielfältig beruflich für den Umweltschutz tätig. weiterlesen

23.10.17 Montagsdemo Bochum: Lehrermangel ist gewollt

Auf der vergangenen Bochumer Montagsdemo ging es um die Bildungsmisere in Deutschland. Marode Schulen, ständige Unterrichtsausfälle durch Lehrermangel, große Klassen, veraltete Software auf den Schulcomputern sind traurige Realität in einem der reichsten Länder der Erde. Gute Bildung hängt vom Geldbeutel ab und gibt es nur für Kinder und Jugendliche der Reichen. Diese Elite kann Privatschulen besuchen und auch Nachhilfeunterricht für förderungsbedürftige Schüler finanzieren.

Viele beteiligten sich an der interessanten Diskussion zu diesem Thema. „Als ehemaliger Lehrer im Ruhestand habe ich miterlebt, wie Grundschulen geschlossen worden sind, weil die Schülerzahlen nicht ausreichten. Anstatt die kleinen Klassen zu fördern und damit die Bildungsqualität weiter zu verbessern, ging es nur darum, die Kosten zu Lasten der Schüler-innen zu senken. Optimale Bildung war daher nur noch auf Privatschulen möglich. Auch Nachhilfestunden konnten sich nur finanzkräftige Eltern leisten“, hieß es in einer Wortmeldung. weiterlesen

636. Bremer Montagsdemo am 16. 10. 2017

Der Rechtsruck ist nicht in der Bevölkerung

Wolfgang LangeDie Landtagswahl in Niedersachsen war eine weitere Klatsche für die CDU. Die bestehende rot-grüne Regierung hat keine neue Mehrheit erlangt, auch die FDP hat verloren. Das erfreulichste am Wahlergebnis war, dass der Höhenflug der AfD nun ein Ende gefunden hat. Zwar sind auch 6,2 Prozent immer noch viel zu viel, aber nicht zu vergleichen mit dem Ergebnis der Bundestagswahl vor drei Wochen. Seither wurden vielen die Augen geöffnet über die AfD; dazu trugen auch zahlreiche Demonstrationen bei.

Der Kampf gegen die AfD als Wegbereiter des Faschismus muss weitergehen, denn die Partei erhält in den kommenden vier Jahren insgesamt rund 400 Millionen Euro vom Staat, mit denen sie ihre widerwärtigen Kampagnen bestreiten können. Auch wenn die meisten „Protestwähler“ und keine ausgesprochenen Neonazis sind, so wissen sie dennoch ganz genau, dass in den Reihen der AfD Faschisten sitzen. „Ich wollte ja nur protestieren“ taugt also nicht als Entschuldigung. weiterlesen

Bericht von Erfurter Donnerstagsdemo im Oktober

Für die Erfurter Donnerstagsdemo im Oktober haben wir das spannende Thema „Oktoberrevolution“diskutiert . Es ging darum, dass die Okoberrevolution vor 100 Jahren der sozialen Ungerechtigkeit wirklich zu Leibe gerückt ist, dass die Soldaten erklärten:“Wir hungern und frieren an der Front, wir sterben und wissen nicht wofür.“ und so sich mitten im I.Weltkrieg eine soziale Revolution entwickelte.
Gefolgt von der Umwandlung des rückständigen Agrarlandes in ein modernes Industrieland mit einer gebildeten Arbveiterschaft.
Eine Vertreterin der „Deutsch-russischen Freundschaftsgesellschaft“ berichtete , wie im heutigen Russland der Jahrestag begangen wird , offiziell
als Aufruf zur Versöhnung der sozialen Gegensätze. weiterlesen

16.10.17: 646. Montagsdemo Gelsenkirchen mit breit gefächerter Themenpalette

Die Kundgebung mit rund 80 TeilnehmerInnen zog eine erste Bilanz der Wahlen in Niedersachsen: Sie wurde in Redebeiträgen sozusagen als eine Gegenbewegung zu den Bundestagswahlen eingeschätzt. Die Großwetterlage zeigt alles andere als eine stabile politische Situation mit Verlusten für die Parteien der „Jamaika-Koalition“. Die Verluste für die AfD und Proteste gegen die AfD sehen die Teilnehmer als antifaschistischen Ausdruck, auch die Medienberichte über die AfD scheinen zurückgefahren zu werden, die diese rassistische Kraft und Sammelbecken für Faschisten vorher wesentlich mit puschten.

Angesichts der herben Verluste an Wählerstimmen sind viele Politiker bemüht, Boden gut zu machen, soziale Themen sollen wieder in den Fokus rücken. Hinter den Kulissen fordert jedoch der BDI, Spitzenverband der Monopole und größten Banken und eigentliche Machtzentrale, zügige Jamaika-Koalitionsgespräche und sofortige Steuerentlastungen für die Unternehmen, den rigiden Abbau der sozialen Errungenschaften. Dazu gehören Töne, man sei mit Hartz IV auf einem guten Weg gewesen, auch andere Länder in Europa würden begreifen, wie wichtig das ist, Beispiel Frankreich und Spanien, Pläne werden längst geschmiedet für den weiteren Rentenabbau. weiterlesen

Montagsdemo Gelsenkirchen protestiert: Faschist filmt Protestaktion – von Polizei toleriert Keinen Fußbreit den Faschisten!

Die Montagsdemonstration Gelsenkirchen hatte am 9. Oktober 2017 aus Anlass der Morddrohungen gegen Monika Gärtner-Engel und die Bewohner der Hauptstraße 40 in Gelsenkirchen den Schwerpunkt des antifaschistischen Kampfes. Bei der Kundgebung gab es eine heiße Debatte, Unverständnis, Empörung über diese Vorgänge. Rund 80 bis 100 festen Teilnehmerinnen und Teilnehmer und mindestens doppelt so vielen interessierte Zuhörer nahmen teil. Trotzdem die Bedrohungen u.a. durch die WAZ stadtweit bekannt gemacht wurden, war keine Polizei anwesend.

Über 20 Rednerinnen und Redner solidarisieren sich am offenen Mikrofon mit den Betroffenen der Morddrohungen, als plötzlich ein stadtbekannter Faschist erkannt wurde, der Teilnehmer fotografierte und filmte. Er wurde sofort aufgefordert, das zu unterlassen und den Platz zu verlassen. Parallel dazu wurde die Polizei gerufen, die auch kamen und über den Vorgang informiert wurden. weiterlesen

Anreise zur Demonstration „Unsere Umwelt / Unsere Zukunft / Unser Widerstand“ am 11. November in Bonn

Wir veröffentlichen hier die Anreise der Montagsdemos nach Bonn am 11.11.17. Bitte meldet eure Anreise und Mitfahrmöglichkeiten laufend an bundesweite_montagsdemo@gmx.de

Bayern: München - Augsburg - Ulm - Bonn am Samstag, 11.11.2017 
Abfahrt München (U-Bahnhof Studentenstadt): 02:00 Uhr 
Zustieg Augsburg (Plärrer): 03:00 Uhr 
Zustieg Ulm (Raststätte Seligenweiler) 04:00 Uhr 
Rückfahrt um 19:00 Uhr ab Bonn
Preise: 35 € / 20 € ermäßigt 
Anmeldung über Uwe Hauser; TEL: 0157 830 37 464 

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Bericht von der Montagsdemo Mannheim am 9.10.17: Wohnsituation in Mannheim und Solidarität mit Monika Gärtner-Engel

von Harald:

Heute war ich mal wieder zu Besuch bei der Montagsdemo. Ausserparteiisch, Neutral, Demokratisch, Antifaschistisch.
Nach dem dritten Besuch kann ich mal ganz sicher eines behaupten: das Horrorszenario von lallenden, kognitiv eingeschränkten Rednern, das mir als dort allgegenwärtig beschrieben wurde, ist mir bisher noch nicht begegnet. Irgendeine Struktur oder Vorgehensweise, die ich als aleatorisch bezeichnen würde, konnte ich bisher auch nicht endecken. Auch heute nahm ich wieder einen kultivierten Umgang und investigative Redebeiträge wahr.

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Montagsdemo Bochum 9.10.17: Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sollten verklagt werden

Auf der heutigen Montagskundgebung hab es zwei Schwerpunktthemen: Der Pflegenotstand und die Überlastung des Pflegepersonals in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen und die Politik der Bundesregierung nach der Wahl.

Nach dem Singen der Eingangshymne begann eine lebhafte Debatte, immer wieder blieben Passanten stehen und hörten interessiert zu.

Einer der Moderatoren eröffnete die Diskussion: „In der WAZ wurde am vergangenen Samstag über die Situation des Pflegepersonals in Krankenhäusern und anderen Pflegeeinrichtungen berichtet. Das Personal ist so knapp, so dass eine Versorgung der Patienten kaum noch sichergestellt werden kann. Während mehr Ärzte in Krankenhäusern eingestellt werden, wird im Gegenzug beim Pflegepersonal gespart. Die völlig überlasteten Krankenschwestern- und Pfleger können die Patienten  gerade so eben versorgen, für ein persönliches Gespräch ist jedoch keine Zeit mehr. Will ein Patient optimale Versorgung, muss er in ein privates Krankenhaus gehen bzw. auf einer Privatstation behandelt werden. Das können sich nur Gutsituierte leisten. Sehr schlimm ist auch die Lage der Beschäftigten bei privaten Pflegediensten, die immer mehr zunehmen. Für einen Dumpinglohn müssen diese Pflegekräfte Patienten versorgen, dementsprechend ist die Qualität der Pflege. Jeder kann davon betroffen sein, ins Krankenhaus zu müssen. Über das Gesundheitswesen in Deutschland gibt es bestimmt viel zu diskutieren, ihr habt jetzt das Wort“. weiterlesen

Solidarität gegen Repressionen gegen Betriebsrat im Siemens Schaltwerk Berlin

Berliner Solidaritätskreis Felix Weitenhagen

09.10.2017, Presseerklärung Nr. 5

Sehr geehrte Damen und Herren der Presse wir informieren über einen aktuellen Fall von Behinderung der Betriebsratsarbeit bei Siemens

Seit Jahren werden im Schaltwerk immer wieder Leiharbeiter und befristete Kollegen entlassen. Am 7.9.17 und am 26.9.17 wurde für die Festeinstellung dieser Kollegen eine Protestaktion in der Mittagspause vor der Kantine durchgeführt, gemeinsam mit Kollegen der
Stammbelegschaft, Leiharbeitern und Befristeten. Auf einem Transparent stand: „Festeinstellung aller Befristeten und Leiharbeiter, wir sind
eine Belegschaft!“. Die Forderungen erhielt viel Zustimmung im Werk. Als weiterer Schritt wurde eine Unterschriftensammlung mit den Forderungen
„Festeinstellungen aller Befristeten, Leiharbeiter und Azubis! Ablehnung von Überstunden und Samstagsarbeit!“ gestartet, die in wenigen Tagen von
über 150 Kolleginnen und Kollegen unterzeichnet wurde. weiterlesen

„No pasaran!“ Uneingeschränkte Solidarität für Monika Gärtner-Engel und die MLPD Gelsenkirchen

 

645. Gelsenkirchener Montagsdemo im Zeichen des antifaschistischen Kampfs

Die feigen faschistischen Morddrohungen gegen Monika Gärnter-Engel werden im Brennpunkt der 645. Gelsenkirchener Montagsdemo stehen. Mit dem Twitter-Aufruf „Fin­det sie = Tö­tet Sie!“ wurde sie be­lei­digt und be­droht, verbunden mit einem ent­stell­ten und ma­ni­pu­lier­ten Fo­to wurde zur Mordhatz gegen sie aufgerufen.

Auch das Büro der MLPD auf der Hauptstrasse wurde aktuell mit NPD-Aufklebern verschandelt und Bewohner des Hauses bedroht. In der Nacht schellten Unbekannte, riefen über die Sprechanlage des Hauses: „Ich bin dein Mör­der! Ich kom­me heu­te Nacht“. Völlig zu Recht stellte die MLPD Anzeige gegen Unbekannt. weiterlesen

Flyer der Bundesweiten Montagsdemo zur Demo am 11.11.17 erschienen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Flyer der Bundesweiten Montagsdemo zur Demo „Unsere Umwelt / Unsere Zukunft / Unser Widerstand“ ist da. Er kann ab sofort bestellt werden!

100 Flyer kosten 2,00€ plus Porto. Portokosten bis 200 St. = 2,40€, bis 400 St. 4,40€, bis 1.000 St. 7,00€

Bitte schickt eure Bestellungen ab sofort an bundesweite_montagsdemo@gmx.de und überweist den Betrag auf das Konto der Bundesweiten Montagsdemo (siehe Kontakt).

Wenn ihr auf den Flyer klickt, könnt ihr die Dateien downloaden.

 

Solidaritätserklärung an Monika Gärtner – Engel

Liebe Monika Gärtner-Engel,

wir Sprecher der Bundesweiten Montagsdemo erklären dir unsere uneingeschränkte Solidarität und verurteilen die faschistischen Morddrohungen gegenüber dir und weiteren fortschrittlichen Kräften in Gelsenkirchen aufs Schärfste! Wer einen von uns angreift – greift uns alle an!
Nicht nur als Montagsdemonstrantin der ersten Stunde und Moderatorin der Gelsenkirchener Montagsdemo stellst du dich mutig, überzeugend und konsequent in die erste Reihe im Kampf gegen Faschisten, Rassisten und Ultrareaktionäre, für die Einheit von Deutschen, Migranten und Flüchtlingen, für den gemeinsamen Kampf von Arbeitern, Angestellten und Arbeitslosen.
Dass in den letzten Wochen faschistische Drohungen und Attacken zunehmen, veranlasst uns als Montagsdemobewegung, den antifaschistischen Kampf und die dazu notwendige Aufklärungsarbeit zu verstärken. No pasaran!

Solidarische und kämpferische Grüsse
Hans Nowak, Fred Schirrmacher und Ulja Serway

Soli-Erklärung der Bundesweiten Montagsdemo mit Tacheles e.V. Wuppertal gegen Angriffe der AfD

An „Tacheles e.V.“ Wuppertal

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
lieber Harald Thomé,

mit Empörung haben wir von den Angriffen der AfD auf Euren Verein und damit auf die Erwerbslosenbewegung gelesen. Ihr habt durch eure 25 jährige Arbeit – zu der wir euch auch auf diesem Weg herzlich gratulieren – wichtige Beiträge im Kampf gegen Hartz IV und die Erwerbslosigkeit beigetragen. Insbesondere habt ihr eine fundierte Kritik an den Gesetzgebungen zu Hartz IV geleistet und viele Menschen in die Lage versetzt, auch rechtlich dagegen vorzugehen. weiterlesen

Montagsdemo Esslingen zum 500. mal

Esslinger Montagsdemo am 11.9..2017

500 mal Montagsdemo in Esslingen!

Bei gutem Wetter nahmen etwa fünfzig Teilnehmer bei Kundgebung, Kaffee, Kuchen, Sekt und Kultur teil.

Eröffnet wurde die Kundgebung mit einem selbst getexteten Lied auf die Melodie des Hecker-Liedes aus der Revolution 1848 (der Text ist unten angefügt). Nach der Eröffnungsmoderation wurde der Jubiläumskuchen angeschnitten und angestoßen.

Neben dem Rückblick auf unsere Entwicklung seit dem 16. August 2004 ging es auch um aktuelle Probleme. Betont wurde auch unser nach wie vor fester Standpunkt: Wir bleiben, bis Hartz IV fällt und wir bleiben bei unserem offenen Mikrofon und der Diskussion auf antifaschistischer Grundlage. weiterlesen

Montagsdemo Saarbrücken: Alles in allem eine gute Gelegenheit, laut über das Wahlergebnis der Bundestagswahlen nachzudenken

Pressemitteilung zur 440. Saarbrücker Montagsdemo gegen die Hartz-Gesetze

Wenige Teilnehmer, viele Passanten heute bei der 440. Saarbrücker Montagsdemo.
Alles in allem eine gute Gelegenheit, laut über das Wahlergebnis der Bundestagswahlen nachzudenken – und zu veröffentlichen, was in den Medien so gut wie nicht existiert, in der Wirklichkeit umso mehr:

„Belegschaften einiger Schlüsselbetriebe haben es sich nicht nehmen lassen, mitten im Wahlkampf um jeden Arbeitsplatz den Kampf aufzunehmen – und auch unmittelbar danach: selbständige Aktionen am 20.09. bei thyssenkrupp-steel, am 05.09. eine Demonstration der Saarstahl-Beschäftigten innerhalb des Betriebs, weiterlesen

Montagsdemo Gelsenkirchen: Wir sind das Volk und Gegenpol zum Rechtsruck der Regierung!

Montagsdemo gewinnt sichtlich an Anziehungskraft

Die lebendige Auswertung der Wahlen auf offener Straße zog einen großen Kreis von Mitstreitern und Passanten an. Die Suche vieler Menschen nach einer Alternative zeigte sich auf der 644. Gelsenkirchener Montagsdemo am 25.9.2017. Im Brennpunkt standen die Wahlergebnisse mit dem Sinkflug der bürgerlichen Parteien. Das Volk hat sich von denen, die sich so gern demokratische „Volksvertreter“ nennen, abgewendet. CDU/CSU und SPD rauschten auf einen historischen Tiefstand seit 1949. weiterlesen

Montagsdemo Essen: Solidaritätserklärung An die Stahlarbeiter von Thyssen Krupp

Koordinierungsgruppe Essener Montagsdemonstration

c/o Miriam Urbat, Kersthover Höhe 16, 45141 Essen, Tel. 0201-323800

An die

Stahlarbeiter von Thyssen Krupp

    Essen, den  25.09.2017

Solidaritätserklärung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir gratulieren Euch, dass Ihr am vergangenen Freitag beim Stahlaktionstag in Bochum gezeigt habt, dass Ihr die Pläne von Thyssen Krupp nicht mitmachen wollt, sondern Euren Widerstand auf die Straße getragen habt. weiterlesen

Montagsdemo Hamburg: An die Beschäftigten bei Thyssen-Krupp und Tata

Hamburger Montagsdemonstration

Koordinierungsgruppe

Rainer.Herrmann.HH@t-online.de

An die Beschäftigten bei Thyssen-Krupp und Tata

Auf unserer gestrigen Montags-Demonstration wurde am offenen Mikrophon in Diskussionsbeiträgen auch die Lage bei Thyssen-Krupp und bei Tata angesprochen. Dort haben die Vorstände beider Konzerne ihre Absicht beschlossen, zu einem Konzern zu fusionieren, was die Vernichtung von über 4000 Arbeitsplätzen bedeuten würde. weiterlesen

Sozialticket für 10€! Kostenloser Öffentlicher Nahverkehr auch als Beitrag im Kampf gegen die Klimakatastrophe! Beteiligt euch am 11.11.2017 im Block der Montagsdemos auf der Demonstration gegen den Klimagipfel in Bonn!

Ab 1.10.2017 Erhöhung des Sozialtickets im Verkehrsverbund Rhein- Ruhr um 6,3 %! Montagsdemos fordern: Sozialticket für 10€! Kostenloser Öffentlicher Nahverkehr auch als Beitrag im Kampf gegen die Klimakatastrophe! Beteiligt euch am 11.11.2017 im Block der Montagsdemos auf der Demonstration gegen den Klimagipfel in Bonn!

Beitrag von Siggi Renz, Duisburg – Mitglied der Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo:

Die jüngsten Preiserhöhungen des Verkehrsverbunds Rhein Ruhr (VRR) sind ein sozialer Skandal! Zwischen 1 und 6,3 % wurden die Preise erhöht. Auf besondere Empörung stieß die Erhöhung der Preise für Ältere und für Hartz IV bzw. Grundsicherungsbezieher: Das „Bärenticket“ wird um 3,2 %, das „Sozialticket “ sogar um 6,3 % erhöht. Es stand sogar im Raum das Sozialticket ganz abzuschaffen, „weil es Land und Städte zu viel kosten würde.“ 37,80 € kostet damit ein Sozialticket im Monat. Ein Hartz IV Bezieher muss damit für die Fahrt im öffentlichen Nahverkehr 10 % seines Einkommens aufwenden! Das ist mehr als das doppelte eines Normal Verdieners. IM Leistungssatz von Hartz IV sind nur 16 € für Verkehr und Transport im Monat vorgesehen. Sehr viele dieser Menschen können sich daher das Sozialticket nicht leisten und bleiben oft vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. weiterlesen

Solidaritätserklärung der Bundesweiten Montagsdemo (Koordinierungsgruppe) 21.9.17

Heute veröffentlichte der Vorstand von Thyssen Krupp eine gemeinsame Absichtserklärung von Thyssen Krupp und dem indischen Tata-Konzern über die Fusion ihrer Stahltöchter in Europa. Die Fusion hat einzig und allein den Zweck, im Kampf um eine weltmarktbeherrschende Stellung an vorderster Stelle mitzumischen. Tata und Thyssen Krupp erwarten eine Profitsteigerung von 400 bis 600 Millionen Euro pro Jahr.

Bereits jetzt wird von der Vernichtung von 4000 Arbeitsplätzen in beiden Konzernen ausgegangen. Die Schließung ganzer Werke und Anlagen ist im Gespräch.

Die Bundesweite Montagsdemobewegung solidarisiert sich mit den Kollegen von Thyssen Krupp wie auch von Tata. Der weltweite Konkurrenzkampf wird auf dem Rücken aller Stahlbelegschaften ausgetragen. Tausende Familien sollen ihre Existenzgrundlage verlieren damit die Profitgier der „Investoren“ befriedigt wird! weiterlesen

Montagsdemo Gelsenkirchen: Anspruchsvolle Diskussion mit Bundestagswahlkandidaten

Gelsenkirchener Bürgerbewegung Montagsdemonstration

 

Anspruchsvolle Diskussion mit Bundestagswahlkandidaten

Eine demokratische Diskussion auf Augenhöhe ohne Vorbehalte entfaltete sich mit Bundestagskandidaten bei der 641. Gelsenkirchener Montagsdemo. Der Einladung gefolgt waren Andreas Gilles vom Kreisverband der FDP in Vertretung für Marco Buschmann und Lisa Gärtner, Internationalistische Liste MLPD. Ingrid Remmers/LINKE und Oliver Wittke/CDU hatten Grüße übermittelt und aus Termingründen abgesagt. Keine Antwort gab es von Irene Mihalic/Bündnis 90/Grüne, Markus Töns/SPD entschied sich gegen die Teilnahme. 

Die einstündige Debatte mit rund 80 Teilnehmern und vielen interessierten Passanten war aufschlussreicher als viele TV-Scheinduelle. Der Bogen reichte von der Flüchtlingspolitik, dem Dieselskandal, der Bildungspolitik bis zur Frage der Zukunftsperspektive. Übereinstimmung zeigten die Kandidaten in der Forderung, dass die Verantwortlichen für den Dieselskandal zur Rechenschaft gezogen werden müssen, was viel Applaus bekam, ebenso wie die konsequente Ablehnung der Vorratsdatenspeicherung.

Eine kontroverse Debatte gab es zum Thema der von Kanzlerin Merkel beschworenen „Vollbeschäftigung“ und zum „Strukturwandel“. In Redebeiträgen kamen Fakten zur Sprache dass In Gelsenkirchen seit der Einführung von Hartz IV 1000 Vollzeitarbeitsplätze abgebaut, rund 8000 Teilzeitarbeitsstellen geschaffen wurden. 23.000 Menschen sind in Minijobs, die in der Gebäudereinigungsbranche Beschäftigten leben fast zur Hälfte auf 450 Euro Basis. weiterlesen

Wahlprüfsteine der Bundesweiten Montagsdemo zur Bundestagswahl 2017

Die Bundesweite Montagsdemo ist eine überparteiliche Widerstandsbewegung. Die DemonstrantInnen sind Mitglieder unterschiedlicher Parteien, viele parteilos. Einige MontagsdemonstrantInnen engagieren sich und kandidieren z.B. bei der Internationalistischen Liste/MLPD.

Viele Montagsdemos führten in den letzten Wochen wie schon seit Jahren Kandidatenbefragungen am Offenen Mikrofon durch mit Vertretern und Kandidaten von Parteien außer Faschisten und Rassisten.

Jeder sollte die KandidatInnen und Parteien auf Herz und Nieren zu prüfen. Seid / Seien Sie „wählerisch“!

 

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Montagsdemo Bochum: Flüchtlingssituation, Leiharbeit und Abgasskandal – Schlagwörter auf dem Bundestagskandidatentreffen

Die Bochumer Montagsdemo hat zu einer Diskussion des Publikums mit Bundestagskandidaten aufgerufen. Folgende Kandidaten stellten sich der Debatte: Axel Schäfer (SPD), Armid Rabieh (Die Linke), Frithjof Schmidt (Bündnis/Die Grünen) und Klaus Leymann (Internationale Liste/MLPD).

Die Kandidaten stellten sich vor und nannten ihre Standpunkte zu der jetzigen Politik. Schwerpunktmäßig wurde die Flüchtlingssituation, die Leiharbeit und die Umweltpolitik (Abgasskandal) angesprochen. Auch die Sozialpolitik und Hartz IV waren insbesondere bei der Linkspartei und der Internationalistischen Liste/MLPD ein Thema. weiterlesen

Montagsdemo Dortmund: Solidaritäts- und Protesterklärung

Dortmunder Montagsdemonstration

An

Internationalistische Liste/MLPD

Liebe Freundinnen und Freunde,

die Dortmunder Montagsdemonstration hat auf ihrer Versammlung am 4.9. auch über die unverschämte Forderung von Frauke Petry und anderen nach einem Verbot der Internationalistische Liste/MLPD diskutiert und schickt Eich folgende Solidaritäts- und Protesterklärung:

„Die Dortmunder Montagsdemonstration protestiert entschieden gegen die Forderung von Frauke Petry, AfD und anderen nach einem Verbot der Internationalistischen Liste/MLPD. Wir kennen die MLPD als zuverlässigen und nicht wegzudenkenden Partner unserer Montagsdemonstration. Wir verurteilen, die MLPD und die Internationalistische Liste/MLPD mit Terrororganisationen gleichzusetzen. weiterlesen

Montagsdemo Zwickau in der Freie Presse

Hier der Link: https://www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICKAU/WERDAU/Der-sture-Traeumer-von-der-Montagsdemo-artikel9997351.php

14. Herbstdemonstration als Teil der Demonstration „Unsere Umwelt, Unsere Zukunft, Unser Widerstand!“ am 11. November in Bonn

Liebe MontagsdemonstrantInnen, 

die Eckdaten und der Aufruf zur Demonstation am 11.11.17 stehen fest.

Warm-up: 11:30 Uhr auf dem Münsterplatz
Auftaktkundgebung: 12:30 Uhr auf dem Münsterplatz
Beginn Demo: 14:00 Uhr
Abschlusskundgebung: 16:00-17:00 Uhr auf dem Münsterplatz (danach evtl. noch Kulturprogramm/ Konzert)

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Bundesweite Montagsdemo unterstützt Erklärung „DEMONSTRATIONSRECHT VERTEIDIGEN!“

Die Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo unterstützt die Erklärung „DEMONSTRATIONSRECHT VERTEIDIGEN!“ und ruft zur Unterzeichnung auf.

http://demonstrationsrecht-verteidigen.de/ weiterlesen

Langzeitarbeitslose bekommen immer weniger Jobs! Bundesregierung kürzt bei Leistungen zur Wiedereingliederung in Arbeit!

Trotz wachsender Erwerbstätigkeit bekommen gerade Langzeitarbeitslose kaum noch einen Job, 2016 gelang es nur jedem Sechsten durch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit aus der Arbeitslosigkeit zu kommen, 2010 war es noch jeder Vierte.

Trotzdem wird bei der Förderung von Langzeitarbeitslosen gekürzt. Nicht einmal jeder 20. Langzeitarbeitslose Hartz-IV-Empfänger bekommt heute einen Job auf dem staatlich geförderten Arbeitsmarkt, 2010 traf das noch auf jeden Zehnten zu. Umso paradoxer ist es, dass im Entwurf zum Bundeshaushalt 2018 der Bundesregierung, weniger Geld für die „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ von Hartz-IV-Beziehern vorgesehen ist. In Zahlen 258 Millionen Euro weniger.

Bundesweite Montagsdemo fordert:

Weg mit den unsozialen und diskriminierenden Hartz-Gesetzen! Schaffung von Arbeitsplätzen auf Kosten der Profite!

Keine Stimme den Hartz-Parteien bei der Bundestagswahl!

Montagsdemo Gelsenkirchen im direkten Gespräch – Diskussion mit Kandidatinnen und Kandidaten zur Bundestagswahl

Montagsdemo im direkten Gespräch – Diskussion mit Kandidatinnen und Kandidaten zur Bundestagswahl

Die 641. Gelsenkirchener Montagsdemo am 11.9.2017 mit diesem Schwerpunkt beginnt ab 17.30 Uhr auf der Bahnhofstraße vor Primark auf dem Platz der Montagsdemo – selbstverständlich auf antifaschistischer Grundlage.

Die Diskussion am Offenen Mikrofon startet mit Beiträgen der Politiker – welche Ziele sich die Parteien stellen, welche Schwerpunkte sie legen, insbesondere zur Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sowie zur Umweltpolitik. weiterlesen

Thomas Kistermann ist Moderator der Gelsenkirchener Montagsdemo und aktiv seit 2004.

Bewerbungstraining – zum siebten!

Thomas Kistermann ist Moderator der Gelsenkirchener Montagsdemo und aktiv seit 2004.
„Weg mit Hartz IV“, das ist für ihn ein wichtiges Anliegen. Er lebt selbst von Hartz IV und weiß, wie es vielen damit geht. Ein Grund für ihn, diese Forderung auch als Kandidat der bundesweiten „Internationalistischen Liste/MLPD“ zu vertreten und ein Beispiel zu geben, dass zusammen aktiv werden sich lohnt und gemeinsam Wege aus der Resignation gefunden werden können, für ein Leben in Würde und mit Zuversicht.

Gemeinsam mit der Montagsdemo hat er viel gelernt. Die ARGE will sich anscheinend auch um seine Bildung kümmern – auf denkbar ungeeignete Weise. Er hat aktuell sein siebtes (!) Bewerbungs-Training zugewiesen bekommen!

Ganze acht Wochen – mit dem angeblichen Hintergrund, in eine sozialversicherungspflichtige Arbeitsstelle auf dem ersten Arbeitsmarkt zu kommen. weiterlesen

Die Montagsdemo Köln protestiert entschieden gegen die Forderung von Volker Beck (GRÜNE) und Frauke Petry (AfD) nach einem Verbot der Internationalistischen Liste/ MLPD.

Montagsdemo Köln, 04.09.2017

an die Internationalistische Liste/ MLPD
an die demokratische Öffentlichkeit

Die Montagsdemo Köln protestiert entschieden gegen die Forderung von
Volker Beck (GRÜNE) und Frauke Petry (AfD) nach einem Verbot der
Internationalistischen Liste/ MLPD.
Wir kennen das Internationalistische Bündnis und die MLPD aus langer,
vertrauensvoller und guter Zusammenarbeit jeden Montag bei unserer
Montagsdemo. Die MLPD kämpft seit 13 Jahren konsequent mit uns gegen die
Hartz-Armutsgesetze. weiterlesen

Eingeleitet wurde die Montagsdemo Saarbrücken mit der Feststellung, dass in dem sogenannten Fernsehduell am Sonntag abend das Wort „Hartz 4“ nicht ein einziges Mal gefallen sei!

Pressemitteilung zur 439. Saarbrücker Montagsdemo gegen Hartz-Gesetze am 04.09.2017

Die „439igste“ Montagsdemo bot die Gelegenheit für Passanten, Montagsdemonstrierer und etliche Kandidat*innen zur Bundestagswahl, sich ein Bild zu machen von gesellschaftlicher Veränderung, vom Kampf darum, von den Zielen und wie sie erreicht werden sollen – und sie hätte gut einen Platz ohne Baustelle vertragen können, denn es ergab sich eine spannende und solidarische Debatte! weiterlesen

Montagsdemo Heidelberg: Podiumsdiskussion

Zur Info

Liebe Montagsdemo Freunde Innen,

im Folgenden einen Artikel der Rhein – Neckarzeitung zu der Podiumsdiskussion am Montag 7. August im Rahmen der Montagsdemo Heidelberg an der die Parteien  die Linke, die internationalistische Liste MLPD, Piraten und die Partei… diskutierten und  bis zu 50 Personen teilweise auf Bänken und Stühlen an der Podiumsdiskussion  teilnahmen. Die Parteien die Hartz 4 und die Agenda 2010 einführten und in den unterschiedlichen Regierungen auch noch bis zuletzt im August 2016 verschärften, hatten keine Zeit oder gaben keine Antwort. Die Diskussion fand in einer sehr sachlichen Atmosphäre statt , doch mit sehr unterschiedlichen Akzenten. https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-heidelberg-podiumsdiskussion-auf-dem-bismarckplatz-die-grossen-parteien-fehlten-teils-unentschuldigt-_arid,294641.html weiterlesen

Montagsdemo Heidelberg: Solidaritätserklärung Siegmar Herrlinger

Heidelberger Montagsdemo

Heidelberg Montag 2017-08-07

Herrn Siegmar Herrlinger Solidaritätserklärung

„Lieber Siggi,

wir haben uns auf der heutigen Kundgebung der Montagsbewegung in Heidelberg mit dem Autokartell und seinen schwerstkriminellen Machenschaften gegen die Gesundheit der Menschen und die Natur beschäftigt. weiterlesen

Der Tag des Widerstands hat Geburtstag – Die hallesche Montagsdemonstration feierte 13 Jahre Solidarität und Widerstand

Pressemitteilung
Kontakt: montagsdemo-halle@gmx.de                                                30.08.2017

Der Tag des Widerstands hat Geburtstag – Die hallesche Montagsdemonstration feierte 13
Jahre Solidarität und Widerstand

Ein kleines Straßenfest belebte am Montag die Fußgängerpassage der Leipziger Straße in Halle (Saale) anlässlich des 13. Jubiläums der Bundesweiten Montagsdemonstration. Nun zählt der „Tag des Widerstands“ 13 Jahre. Entstanden als überparteiliche Bewegung gegen die Hartz-IV-Gesetze, hat sich der regelmäßige, montägliche Protest auf alle Fragen unserer Zeit ausgeweitet: von Solidarität mit Flüchtlignen, Kampf um Bestrafung der VW-Manager, gegen die drohende Kriegsgefahr bis Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit. weiterlesen

Bundesweite Montagsdemo beschließt die Herbstdemo zu verlegen und in die kämpferische Protestdemonstration am 11.11. in Bonn gegen den Weltklimagipfel zu integrieren

Koordinierungsgruppe Bundesweite Montagsdemo, 29.8.2017

An
alle Montagsdemos Trägerorganisationen der Herbstdemo

Liebe MontagsdemontranntInnen, liebe Mitstreiter und Unterstützer der Herbstdemo, die diesjährige Herbstdemo, die bisher für den 7. Oktober in Berlin geplant war, wird verlegt und als Teil der Protestdemonstration am 11. November 2017 in Bonn gegen die UNWeltklimakonferenz durchgeführt. Das haben die Montagsdemos auf Vorschlag aus der Koordinierungsgruppe beraten und mit sehr großer Mehrheit beschlossen. weiterlesen

Montagsdemo Bochum: Machtgier der imperialistischen Staatensteigert akute Kriegsgefahr

Machtgier der imperialistischen Staatensteigert akute Kriegsgefahr

Die gestrige Montagskundgebung begann mit einer Schweigeminute für die Opfer des brutalen Anschlags in Barcelona durch IS-Terroristen. Nach der Schweigeminute monierte eine Rednerin: “Täglich gibt es weltweit ähnliche Terrorakte. Daran wird jedoch nicht in Schweigeminuten gedacht. Einer der Moderatoren ergänzte: „Selbstverständlich gedenken wir auch aller anderen Menschen, die durch terroristische Attentate oder durch brutale faschistische Regime ihr Leben verlieren. Danach fuhr der Moderator fort: weiterlesen

Montagsdemo Esslingen: Schwerpunkt war heute der Antikriegstag am 1. September.

Heute versammelten sich etwa zwanzig Teilnehmer zur 498. Esslinger Montagsdemo.

Schwerpunkt war heute der Antikriegstag am 1. September.

Neben einem Rückblick auf den Beginn des 2. Weltkrieges mit Lügen und Repressionen gegen die eigene Bevölkerung stand die heutige Situation im Zentrum. Dazu gehörten der Wunsch der Völker, in Frieden zu leben, ebenso wie der Betrug der Regierenden, die ihre Bevölkerung glauben machen wollen (teilweise recht erfolgreich), dass sie eine Friedenspolitik betreiben, obwohl z. B. deutsche Soldaten im Ausland in Kriegseinsätzen sind oder russische Soldaten in Syrien kämpfen, die Krim annektiert wurde, etc. Angeprangert wurde, dass Waffen für Milliarden Euro an Kriegsparteien in Nahost geliefert werden. weiterlesen

Montagsdemo Gelsenkirchen feiert Erfolg – Weltfrauenaktivistin in Indien wieder frei

Montagsdemo feiert Erfolg – Weltfrauenaktivistin in Indien wieder frei

Große Freude herrschte am 21.08.2017  bei der 638. Gelsenkirchener Montagsdemo. Anne Wilhelm, Courage-Frau und aktiv im Kämpferischen Frauenrat, überbrachte die gute Nachricht:

Sharmista Choudhury, Aktivistin der Weltfrauenbewegung aus Indien ist wieder frei!  Die Montagsdemo hatte gegen die Verhaftung durch die faschistische Modi-Regierung in Indien protestiert. Sie wurde zusammen mit anderen Kämpfern der Umwelt- und Volksbewegung „Für Land, Lebensgrundlagen, Ökologie und Umweltschutz“ festgenommen. weiterlesen

Montagsdemo Kassel: Solidarität mit unserem Moderator Andreas Gärtner gegen die Abmahnungen von VW

Solidarität mit unserem Moderator Andreas Gärtner gegen die Abmahnungen von VW

Hiermit erklärt sich die Montagsdemo Kassel solidarisch mit Andreas Gärtner, einem unsere gewählten Moderatoren, gegen die drei politisch motivierten Abmahnungen von VW!

Wir kennen Andi als einen mutigen, unerschrockenen Kämpfer von Beginn der Montagsdemo an. Er hat sich immer auf die Seite der Unterdrückten gestellt, wie z.B. bei den gekündigten Quelle oder Schlecker Mitarbeitern. Er organisierte die Solidarität mit C. Link, einem kämpferischen Bergmann im Ruhrgebiet, der einen Giftmüllskandal unter Tage aufdeckte. weiterlesen

Montagsdemo Bochum: Lebhafte Debatte um den Abgasskandal bei VW und dem Konflikt zwischen USA/Nordkorea

Aktionskreis Bochumer Montagsdemo

Lebhafte Debatte um den Abgasskandal bei VW und dem Konflikt zwischen USA/Nordkorea

Das Schwerpunktthema der gestrigen Montagsdemo war der Abgasskandal bei VW (und anderen Automobilkonzernen) sowie die wachsende Kriegsgefahr durch den Konflikt zwischen Trump und Kim (Nordkorea). Auf der gutbesuchten Kundgebung gab es zahlreiche Wortmeldungen. weiterlesen

Jubiläum der Montagsdemo Gelsenkirchen wird zum rauschenden Volksfest mit hunderten Gästen

Jubiläum der Montagsdemo wird zum rauschenden Volksfest mit hunderten Gästen
Welch ein ausgelassenes Fest! Die Bahnhofstrasse in GE erlebte eine ihrer
Sternstunden bei der Party zum 13- jährigen Bestehen der Montagsdemo seit 2004. Die
fröhliche Stimmung wirkte wie ein Magnet auf die Gäste und viele Passanten, die spontan mit feierten. Eine breite Palette von Beiträgen mit Kultur und klaren Positionen gegen Hartz IV, gegen die Weltkriegsgefahr trugen zum begeisternden Programm bei.
Montagsdemonstranten der ersten Stunde und neue Freunde kamen zusammen. Seitens der Medien kam RTL 2 für eine Bericht über Thomas Kistermann und die Montagsdemo , während die WAZ zwar ankündigte, beim Fest anders als in den letzten Jahren fehlte. weiterlesen

Montagsdemo Duisburg protestiert gegen die Kriegstreiber und erklärt sich solidarisch mit den Inhaftierten der Münchner Prozesse

Duisburger Montagsdemo protestiert gegen die Kriegstreiber und erklärt sich solidarisch mit den Inhaftierten der Münchner Prozesse

Ca. 60 Teilnehmer versammelten sich am Montagabend auf der Königstrasse in Duisburg um gegen die zunehmende Kriegsgefahr und die unverhohlene Drohung vor allem der USA mit einem Atomkrieg zu protestieren. Unter großer Beachtung der Passanten wurde deutlich: weiterlesen

Hagen: Erfolgreiche Solidarität mit Thilo Krüger – Gesetzeslage auf Seiten der Unternehmer

Solidaritätskreis „Thilo Krüger“                                                                                       14.08.17
Uli Höhne
Georg-Scheer-Str. 50
58119 Hagen
www.solidaritaet-thilo.de,
info@solidaritaet-thilo.de
Konto: R. Funk, Sparkasse Hagen,
Kontonummer: DE33 45050001 0329323784

Pressemitteilung

Erfolgreiche Solidarität mit Thilo Krüger  – Gesetzeslage auf  Seiten der Unternehmer

Nach 10 Jahren Kampf um einen Arbeitsplatz von Thilo Krüger ging am 19.07.2017 die juristische Auseinandersetzung  vor dem Landesarbeitsgericht zu Ende. Das so etwas möglich ist, ist kaum zu glauben. Der ehemalige Betriebsrat und IG Metallvertrauenskörperleiter bekam Recht, seine Kündigung war unrechtmäßig und er war offiziell weiter beschäftigt bei der Firma Risse+Wilke – ein großer Erfolg der Solidarität. weiterlesen

Montagsdemo Gelsenkirchen lädt zu 13 Jahre Montagsdemo ein

Einladung Fest 13 Jahre Montagsdemo

Bundesweite Montagsdemo – seit 13 Jahren aus der sozialen Widerstandsbewegung nicht mehr wegzudenken! Herzlichen Glückwunsch!

Seit 13 Jahren gehen Arbeitslose, Hartz-IV-Bezieher, Arbeiter, Rentner, Gewerkschafter, kämpferische Betriebsräte, Frauen, Jugendliche, Migranten, Revolutionäre Montag für Montag gemeinsam gegen die unsoziale Regierungspolitik insbesondere die Hartz-Gesetze, für den Erhalt von Arbeitsplätzen auf die Straße. Zu keiner Zeit sind wir davon abgerückt, beweisen Ausdauer und Überzeugungskraft. Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt die Hartz-Gesetze ab. Insbesondere der Kampf zur Rettung der Umwelt vor der Profitwirtschaft, gegen die wachsende Kriegsgefahr und den Abbau demokratischer Rechte und Freiheiten und für konsequente internationale Solidarität haben den Montag als Tag des Widerstands in den letzten Jahren erweitert.

9,6 Millionen Menschen müssen in Deutschland – einem der reichsten Länder der Welt – von einem Jahreseinkommen unter 8131 bzw. 16.262 Euro als Paar leben. Gleichzeitig ist die Zahl der Einzelmillionäre auf 17.400 gestiegen. Während die Autokonzerne trotz krimineller Kartell-Absprachen, Betrug an Millionen Autokäufern und mutwilliger Umweltzerstörung straf frei ausgehen, wurden in den letzten 10 Jahren Sanktionen in Höhe von fast 2 Milliarden Euro gegen Hartz-IV-Bezieher verhängt. Sie werden damit unter das Existenzminimum gedrückt. weiterlesen

Montagsdemo Saarbrücken: Resolution einstimmig verabschiedet für den Gefangenen Mehmet Yesilcali.

In diesem Sinn wurde auch eine Resolution einstimmig verabschiedet für den Gefangenen Mehmet Yesilcali. Hier der Text:

Lieber Mehmet Yesilcali

Wer Deinen Namen hört und dass du im Gefängnis bist, vermutet gleich, es ginge dir wie den vielen vielen fortschrittlichen Menschen, darunter unsere Freundin Mesale Tolu, die das faschistische Erdogan-Regime aus Angst vor Demokratie und gar demokratischer Revolution eingekerkert hat.

Aber nein! Nicht in der Türkei, vielmehr in München in der Justizvollzugsanstalt in der Stadelheimer Strasse sitzt du nun seit März 2016 in Untersuchungshaft, davor seit 2015 in der Schweiz.

In dieser Bundesrepublik Deutschland, die sich gerne milde und demokratisch gibt, machte sich Angela Merkel leider zur Erfüllungsgehilfin für Erdogan. weiterlesen

Montagsdemo Saarbrücken: Feierten ihren Jahrestag

Pressemeldung zur 438. Saarbrücker Montagsdemo gegen die Hartz-Gesetze am 07.08.2017

Zum 13. Jahrestag der Saarbrücker Montagsdemo war das schönste Geburtstagsgeschenk: es sprachen jede Menge Teilnehmer, auch solche, die sich erst mal „richtig trauen“ mussten. Der letzte Redebeitrag für heute war berührend: „Ich bekomme auch Hartz 4 und lebe sehr bescheiden davon. Es gibt keine Arbeit für mich. Aber ich schäme mich nicht dafür, dass ich Harz 4 bekomme und ich bedanke mich dafür auch nicht bei der Regierung. Wenn, dann danke ich den Arbeiter*innen und Angestellten, die mit ihrer Arbeit und ihren Beiträgen ermöglichen, dass ich überhaupt leben kann.“ weiterlesen

Montagsdemo Bochum feierte ihr 14 jähriges Bestehen

Tombola bei der Bochumer Montagsdemo

Am vergangenen Montag feierte die Bochumer Montagsdemo ihr 14-jähriges Bestehen. Einer der Moderatoren eröffnete die Feier: „Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland hat es eine so lange kontinuierliche Protestbewegung gegeben. Ursprüngliche richtete sich der Protest gegen die unsozialen Hartz-Gesetze der Schröder/Fischer – Regierung und anfangs beteiligten sich viele hundert Menschen an der Demonstration. weiterlesen

Montagsdemo Gelsenkirchen steht solidarisch hinter Siegmar Herrlinger

635. Gelsenkirchener Montagsdemo Gelsenkirchen steht solidarisch hinter Siegmar Herrlinger, IGM-Vertrauensmann bei Porsche Weißbach

Eine Erklärung dazu wurde am 31.7.2017 einstimmig beschlossen. Porsche will ihn mundtot machen und hat ihm Hausverbot erteilt. Der Grund ist seine mutige Position im Skandal um das Autokartell und Abgasbetrug. Siegmar Herrlinger tritt seit Jahrzehnten mutig und konsequent für die Arbeiterinteressen ein. Von Anfang an hat er die Verstrickung von Porsche in die kriminellen Manipulationen an Dieselmotoren u.a. bei Betriebsversammlungen zum Thema gemacht und Aufklärung gefordert. weiterlesen

Solidaritätserklärung der Gelsenkirchener Montagsdemo an Siegmar Herrlinger, IGM-Vertrauensmann bei Porsche Weißbach

Solidaritätserklärung der Gelsenkirchener Montagsdemo an Siegmar Herrlinger, IGM-Vertrauensmann bei Porsche Weißbach

Lieber Siegmar,

wir haben erfahren wie Porsche dich mundtot machen will und dir Hausverbot erteilte, weil du mutig seit Jahrzehnten für die Arbeiterinteressen eintrittst und von Anfang an die Verstrickung von Porsche in die kriminellen Manipulationen an Dieselmotoren u.a. bei Betriebsversammlungen zum Thema gemacht und Aufklärung gefordert hast. weiterlesen

Montagsdemo Hagen lädt Euch und Sie herzlich zu ihrem 13- jährigen Jubiläum ein

Thilo Krüger                                                                                                                  30.07.17
Hagener Bürgerinitiative Montagsdemonstration
Elsternweg 4, 58119 Hagen
Tel: 017645359130
montagsdemo@thilokrueger.de

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Hagener Montagsdemonstration lädt Euch und Sie herzlich zu ihrem  13- jährigen Jubiläum am 07.August 2017 ab 17 Uhr in die Elberfelderstraße ein. weiterlesen

Bundesweite Montagsdemo solidarisch mit Mehmet Yeşilçalı

Die Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo schlägt den Montagsdemos vor, die Solidarität mit Mehmet Yeşilçalı auf den Montagsdemos am 31. Juli und 7. August zum Thema zu machen.

Mehmet ist einer der in München von der deutschen Bundesregierung  inhaftierten und angeklagten türkischen Revolutionäre – ohne dass ihm in Deutschland oder Europa irgendeine Straftat vorgeworfen wird! Die Montagsdemos haben dagegen schon mehrfach protestiert und die Bevölkerung darüber informiert.  Mehmet geht es gesundheitlich sehr schlecht und das Gericht versuchte, das
auszunutzen und ihn zu erpressen, wenn er andere verrät oder denunziert, dass er dann früher frei kommt. Weitere Informationen unter: http://www.atik-online.net/deutsch/2017/07/13/freiheit-fuer-mehmet-yesilcali-2/

Wir fordern: Freiheit für Mehmet Yeşilçalı und die anderen 9 Gefangenen! Keine Erpressungsversuche mit seiner Gesundheit! Gegen die Kriminalisierung von Fortschrittlichen und Revolutionären durch die Bundesregierung! Hoch die Internationale Solidarität!

Solidaritätserklärungen können über die Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo weitergeleitet werden.

Achtung vormerken: die 14. Herbstdemonstration gegen die Regierung findet am Samstag 7. Oktober in Berlin statt!

Weitere Informationen in Kürze.

Montagsdemo Gelsenkirchen steht solidarisch hinter Thomas Kistermann

Gelsenkirchener Montagsdemo steht solidarisch hinter Thomas Kistermann
Das bekräftigten die TeilnehmerInnen der 633. Gelsenkirchener Montagsdemo am
17.07.2017. Sie sind nicht einverstanden, dass all seine Bemühungen um Arbeit ins Leere
laufen. So auch aktuell bei einer Bewerbung, die ihm die ARGE Gelsenkirchen
übermittelte. weiterlesen

Montagsdemo Duisburg führte eine Protestkundgebung gegen die jüngsten Preiserhöhungen des Verkehrsverbunds Rhein Ruhr (VRR) durch.

Korrespondenz aus Duisburg

„Bis zu 50 Teilnehmer führten am  Montag im Rahmen der Montagsdemo Duisburg  eine Protestkundgebung gegen die jüngsten Preiserhöhungen des Verkehrsverbunds Rhein Ruhr (VRR) durch. Zwischen 1 und 6,3 % wurden die Preise erhöht. Auf besondere Empörung stieß die Erhöhung der Preise für Ältere und für Hartz IV bzw. Grundsicherungs Bezieher: Das „Bärenticket“ wird um 3,2 %, das „Sozialticket “ sogar um 6,3 % erhöht. weiterlesen

Montagsdemo Bochum verurteilt eindeutig Gewalt gegen Bewohner und Sachwerte

Montagsdemo verurteilt eindeutig Gewalt gegen Bewohner und Sachwerte

Auf der gutbesuchten Kundgebung am vergangenen Montag wurde über den G 20-Gipfel in Hamburg und die dortigen Gewalttaten diskutiert. Einer der Moderatoren der Bochumer Montagsdemo distanzierte sich bei seinem einführenden Redebeitrag eindeutig von den kriminellen Krawallmachern:

„Sinnlose Zerstörungen und Steinewerfen sowie eine Eskalation mit der Polizei hat nichts mit linker Politik zu tun und wird eindeutig verurteilt. weiterlesen

Montagsdemo Mannheim: G20 Gipfel Demo,und die Medienhetze gegen Linke Demonstranten.

Montagsdemo Mannheim,17.7. Thema G20 Gipfel Demo,und die Medienhetze gegen
Linke Demonstranten.

Nachdem wir uns im Vorfeld des Gipfels über die Machtverhältnisse der G20 und deren Wirtschaftsinteressen unterhalten haben, ging es heute um die völlig verzerrte Darstellung der
Demonstrationen einerseits, und der Krawalle andererseits.
Ein Mannheimer Montagsdemonstrant war selbst in Hamburg dabei, konnte aber aus persönlichen Gründen heute nicht in Mannheim sein. weiterlesen

Montagsdemo Gelsenkirchen: Aufruhr gegen Abschiebung – eine Mut machende Demonstration in Gelsenkirchen

Aufruhr gegen Abschiebung – eine Mut machende Demonstration in Gelsenkirchen

Dafür setzte die Montagsdemo am 10.7.2017 mit über 150 TeilnehmerInnen und Zuhörern ein vielseitiges, lebendiges, Aufmerksamkeit erregendes Zeichen des Widerstands. Auch die WAZ berichtete.

 

 

 

 

 

 

Für eine demokratische Flüchtlings- und Asylpolitik. Gegen die ansteigende Welle der Abschiebungen, die auch in unserer Stadt bittere Wirklichkeit sind. Betroffen sind Menschen, die für die Fluchtursachen nicht verantwortlich sind. Im Gegensatz zu den imperialistischen Länder, deren Vertreter beim G 20 Gipfel zusammen kamen, die Kriege führen u.a. in Afghanistan, Irak und Syrien. Länder, aus denen viele Flüchtlinge kommen, und die jetzt als sogenannte „Wirtschaftsflüchtlinge“ hingestellt werden. weiterlesen

Montagsdemo Hagen: Die nächste Runde im Kampf um einen Arbeitsplatz für Thilo Krüger steht bevor.

Solidaritätskreis „Thilo Krüger“                                                                            13.07.17
Uli Höhne
Georg-Scheer-Str. 50
58119 Hagen

www.solidaritaet-thilo.de,
info@solidaritaet-thilo.de
Konto: R. Funk, Sparkasse Hagen,
Kontonummer: DE33 45050001 0329323784

Pressemitteilung

Die nächste Runde im Kampf um einen Arbeitsplatz für Thilo Krüger steht bevor. Der Solidaritätskreis fordert die Rücknahme der Kündigung, einen Arbeitsplatz für Thilo Krüger und die Beendigung eines jahrelangen Mobbings mit der Zahlung von Schadensersatz. weiterlesen

Montagsdemo Bochum beschließt Solidaritätserklärung für Hausbesetzer

Montagsdemo beschließt Solidaritätserklärung für Hausbesetzer

Schwerpunktthema der vergangenen Montagsdemo war die Wohnungssituation in Bochum. Akzeptable Wohnungen sind für Menschen mit durchschnittlichem Einkommen kaum noch bezahlbar. Auf der gut besuchten Kundgebung am Husemannplatz entwickelte sich eine rege Diskussion. weiterlesen

Montagsdemo Hagen: Bundesregierung forciert Altersarmut

  • Thilo Krüger 07.17

 

Elsternweg 4

58119 Hagen
Sprecher der Montagsdemonstration Hagen
Tel. 017645359130 oder E-Mail: montagsdemo@thilokrueger.de

Pressemitteilung

Bundesregierung forciert Altersarmut –  Montagsdemo protestiert am 03.07.17

Anfang Juni hat der Bundestag das von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) vorgelegte „Betriebsrentenstärkungsgesetz“ (BRSG)  im Bundestag verabschiedet. weiterlesen

Kommt zur internationalen Großdemonstration gegen den G20-Gipfel am Samstag 8.7.17 nach Hamburg! Treffpunkt: 10 Uhr Klosterwall vor Parkaus City-Hof-Passage

Die Bundesweite Montagsdemo ist Unterstützer der Demonstration „Grenzenlose Solidarität statt G20!“ am 8. Juli in Hamnurg. Wir wollen gemeinsam mit Kräften des Internationalistischen Bündnisses einen starken kämpferischen Block machen. Kommt deshalb ab 10 Uhr zum Klosterwall.

Montagsdemo Hamburg: Zum einem war es die Demonstration von ca. 600 Hafenarbeitern, die seit mehr als 3 Monaten keinen Lohn mehr erhalten hatten. Das zweite große Thema des Abends war der bevorstehende G20 – Gipfel.

Montagsdemo am 26.06.2017

Zwei Hauptpunkte wurden auf der Montagsdemo am 26.06.2017 diskutiert.

Zum einem war es die Demonstration von ca. 600 Hafenarbeitern, die seit mehr als 3 Monaten keinen Lohn mehr erhalten hatten. Das zweite große Thema des Abends war der bevorstehende G20 – Gipfel.

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Montagsdemo Essen

Flyer MoDe gegen Studiengebühren

Montagsdemo Wilhelmshaven: Für den 03.07.2017 ein flyer

Flyer G20-Protest Wilhelmshaven

Montagsdemo Bochum: Internet – Fluch oder Segen – entwickelte sich eine interessante Diskussion.

Internet ist nicht sicher

Zum Thema der vergangenen Montagsdemo – Internet – Fluch oder Segen – entwickelte sich eine interessante Diskussion.

„Trump hat über eine Internetplattform weltweit seinen reaktionären politischen Kurs verbreitet. Der US-Präsident ist jedoch kein Einzelfall. Sämtliche Politiker können über eine geheime Internet-Plattform ihre Informationen austauschen – das kann international zu schweren Krisen führen. weiterlesen

Montagsdemo Saarbrücken: Die heutige Montagsdemo sah sich herausgefordert, einmal mehr zu klären, wie Armut und Hartz-Gesetze tatsächlich zusammenhängen.

Pressemeldung zur 436. Saarbrücker Montagsdemo gegen die Hartz-Gesetze am 12.06.2017

Die heutige Montagsdemo sah sich herausgefordert, einmal mehr zu klären, wie Armut und Hartz-Gesetze tatsächlich zusammenhängen. Dass diese Gesetze als Schrittmacher einer breiten Massenarmut bis heute herhalten und dass in der Tat der Bezug von HartzIV existenzielle Gefahr für Leib und Seele bedeutet, nimmt man nur mal die gefälschte Regelsatzfeststellung als Beispiel.

Bereits in der Einleitungsrede sagte die Moderatorin:

„Der neue Sozialbericht von Regionalverbandsdirektor Peter Gillo entwickelt eine typische Methode des Schönredens, die gerade beim „kritisch denkenden Menschen“ ansetzt: weiterlesen

Die reaktionäre Flüchtlingspolitik in Deutschland rückte in Duisburg in dieser Woche durch einen besonders skandalösen Fall in den Mittelpunkt.

Hallo, hier ein kurzer Bericht über die gestrige (12.6.17) Demo und die Montagsdemo gegen die Abschiebung der 14-jährigen Bivsi nach Nepal.

„Die reaktionäre Flüchtlingspolitik in Deutschland rückte in Duisburg in dieser Woche durch einen besonders skandalösen Fall in den Mittelpunkt.

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Montagsdemo Gelsenkirchen steht mit voller Solidarität an der Seite der ukrainischen Bergleute

Montagsdemo Gelsenkirchen steht mit voller Solidarität an der Seite der ukrainischen Bergleute

Dazu ging folgende Solidaritätserklärung der 627. Montagsdemonstration Gelsenkirchen an die ukrainischen Bergleute

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir haben von Eurem, am 4. Mai begonnenen, bedeutenden Arbeiterprotest in der Ukraine erfahren. Es ist der bisher größte Arbeiterprotest des 21. Jahrhunderts in der Ukraine.

Kumpels der Nachtschichten von 3 Bergwerken des privaten Kriworoger Eisenerzkombinats weigerten sich auszufahren. Unter Tage wurden Arbeiterversammlungen durchgeführt, einige Kumpel führen einen Hungerstreik durch. Ihr habt die berechtigte Forderung erhoben, den Lohn für Schwerarbeiter auf 1.000 Dollar anzuheben. weiterlesen

Kommt alle zur Zukunftsdemo am Pfingstsamstag 3. Juni 2017 nach Essen

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Montagsdemo Bochum: SPD und CDU haben insgesamt Stimmen verloren

SPD und CDU haben insgesamt Stimmen verloren

Auf der vergangenen Montagsdemo entwickelte sich eine interessante Debatte über die Auswertung der Landtagswahl 2017.

„Die rot-grüne Landesregierung ist eindeutig abgewählt worden“, leitete einer der Moderatoren die Diskussion ein, „aber weder die CDU noch die SPD konnten eine absolute Stimmenmehrheit erreichen, sondern waren davon weit entfernt. Die FDP hatte einen großen Stimmenzuwachs, das waren jedoch überwiegend die Protestwähler gegen ROT/GRÜN. Ebenfalls suchten viele enttäuschte Wähler eine Alternative und gaben der AfD die Stimme. Das ist sehr bedenklich, da die AfD keine Alternative ist, sondern eine rechte faschistoide Partei“. weiterlesen

Montagsdemo Hamburg: Solidaritätserklärung an die Belegschaft von Blohm+Voss, Hamburg.

Hamburg, den 22.5.2017

Montagsdemo Hamburg
Jochen Büttner, Tel. 0160 1641034
Rainer Herrmann, Tel. 0177 5962578

Solidaritätserklärung an die Belegschaft von Blohm+Voss, Hamburg.

An die Belegschaft von Blohm+Voss.
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir haben von Eurem Kampf zur Verteidigung der Arbeitsplätze gehört und wollen Euch hiermit unsere volle Solidarität zum Ausdruck bringen. Nach der Übernahme durch den neuen Investor wurde die Vernichtung von 300 Arbeitsplätzen angekündigt, wogegen ihr Eure Solidarität einsetzt. Offenbar interessiert den neuen Inhaber nur eines: maximalen Profit aus dieser Übernahme zu schlagen. weiterlesen

Montagsdemo Gelsenkirchen erwartet Sicherheit – vor den Machenschaften von Staatsapparat und -behörden

626. Montagsdemo erwartet Sicherheit – vor den Machenschaften von Staatsapparat und -behörden  

… und nicht, wie in der aktuellen „Sicherheitsdebatte“ geschürt, vor Flüchtlingen oder Asylbewerbern. Stichwort Fall Amri, wo jetzt eine regelrechte Urkundenfälschung bekannt wurde. Ein schlagender Beweis dafür, wie mit hoher krimineller Energie in den sogenannten Sicherheitsbehörden vorgegangen wird– wer schützt uns davor? Faschistische Seilschaften bei der Bundeswehr, in den Geheimdiensten sind das eigentliche Problem, von dem abgelenkt werden soll. weiterlesen