Partei der Konzerne
„Wasser predigen – aber Champagner saufen“ – so ist sinngemäß die Politik der AfD. Während sich die Partei-Gehälter der Parteivorsitzenden Alice Weidel und Chrupalla verdoppelt haben (von 6000 Euro auf 12 000 Euro monatlich für ihre Tätigkeit als Fraktionsvorsitzende – Quellen: T-online und www.rf-news.de) fordert die AfD drastische Einschnitte beim Bürgergeld -demnächst „Grundsicherung für Erwerbslose“.
Die AfD ist weder eine Partei des kleinen Mannes noch eine Friedenspartei. Dabei spielte ihre Demagogie eine große Rolle: Höcke kritisierte zum Wahlkampfauftakt in Thüringen, dass es bei der Unterstützung Nato für die Ukraine im Krieg mit Russland nur um die Rohstoffe ginge. Den Rohstoffhunger Russlands und den von beiden Seiten ungerechten Krieg kritisierte Höcke natürlich nicht.
Weiterhin steht die AfD hinter dem völkerrechtswidrigen Angriff von Israel und der USA auf Iran und verliert auch kein Wort über den Völkermord des Nethanjahu-Regimes über den Völkermord in Gaza.
MIt der Parole „Mein Land zuerst“ will die faschistiode AfD vor allem junge Menschen ködern. Dabei geht es aber nicht um die Belange der breiten Bevölkerung, sondern um die der Konzerne. Selbst für die kleinen Unternehmen hat die AfD nichts übrig, denn wo ist ihr Protest gegen die Stromsteuer, die nur für energieintensive Konzerne und nicht für die kleineren Unternehmen und die Haushalte gesenkt wurde? Die AfD ist z.B. für die Weiternutzung der fossilen Brennstoffe und das Comeback von Atomkraftwerken. Auch leugnet die AfD die bereits begonnene Umweltkatastrophe (jüngster Beweis ist die Zunahme von Kastastrophen wie Überschwemmungen, Dürren und Hitzewellen auch in Deutschland).
Ferner ist die AfD Befürworter von der Abschaffung der täglichen Höchstarbeitzeit und einer Einführung einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit, was der Ausbeutung der Beschäftigten Tür und Tor öffnet.
Die Bochumer Montagsdemonstranten regen eine intensive Debatte über die Politik der AfD an, zumal die nächsten Kommunalwahlen bereits vor der Tür stehen.
Die Kundgebung ist am 14.07.25 wie üblich um 18.00 Uhr auf der Kortumstr. zwischen Drehscheibe und Citypoint.
Ulrich Achenbach
Moderator
