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Stoppt den Flächenbrand in Nahost!

Aus aktuellem Anlass ruft das Bündnis für einen gerechten Frieden in Nahost zu einer Kundgebung am kommenden Montag, 16.10.2023, um 17 Uhr am Berliner Platz auf:

Am offenen Mikrofon kann jeder sprechen, der für eine Beendigung des Blutvergießens eintritt und sich Gedanken um die Zukunft auf diesem Planeten macht. Beiträge faschistischen, antisemitischen oder rassistischen Inhalts sind nicht erlaubt.

Offensichtlich mit Unterstützung des Iran und finanziert von Katar hat die im Gazastreifen herrschende Hamas in menschenverachtender und brutaler Weise Israel mit einem Terrorangriff überzogen. Hamas vertritt damit nicht die legitimen Rechte des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung, sondern schadet ihnen. Dieser Terrorangriff muss entschieden verurteilt werden. Hamas und palästinensisches Volk in einen Topf zu werfen ist falsch und führt zu falschen Konsequenzen.

Das Existenzrecht Israels, besonders begründet als Heimstatt für Menschen jüdischen Glaubens, die dem deutschen Faschismus entkommen konnten, steht außer Frage.

Es gibt der israelischen Regierung aber nicht das Recht, die Menschenrechte der Palästinenser seit Jahrzehnten mit Füssen zu treten, sie im größten Freiluftgefängnis der Welt einzusperren  und sich selbstherrlich über alle diesbezüglichen UNO Resolutionen hinwegzusetzen..

Abzulehnen ist auch jegliche Einmischung ausländischer Staaten. Aus rein machtpolitischen Erwägungen wird so mit der Förderung und Finanzierung von Stellvertreterkriegen ein friedliches Zusammenleben von Palästinensern und Juden in einem gemeinsamen Staat  unmöglich gemacht.

Wer einseitig die israelische Regierung unterstützt ungeachtet ihrer Aushungerungstaktik gegen Gaza verbunden mit tausenden Bombenangriffen auf das dicht besiedelte Gebiet, nimmt, ob er will oder nicht, einen Massenmord am palästinensischen Volk in Kauf, wovon die Hälfte unter 19 Jahre alt  ist.

Eine dauerhafte Friedenslösung in Nahost ist nicht durch Terror, von welcher Seite auch immer, zu erreichen.

Das Existenzrecht Israels und das Recht auf nationale Selbstbestimmung des palästinensischen Volks sind kein Gegensatz, sondern notwendige Bedingung für eine friedliche und gerechte Zukunft in Nahost.

Romeo Frey
Vorstandssprecher AUF Witten

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