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Montagsdemo gegen Stellenabbau in Augsburg

Wir dokumentieren einen Pressebericht über Montagsdemo in Augsburg:

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Montagsdemo gegen Stellenabbau in Augsburg

Die sogenannte Augsburger Montagsdemo, die zu einem bundesweiten Bündnis gehört, hat für heute Abend, um 18 Uhr, zu einer Kundgebung auf dem Königsplatz aufgerufen. Der Hintergrund: Das Augsburger Fujitsu-Werk will seine Produktion spätestens im September 2020 nach Japan verlagern. Mehr als 1.500 Mitarbeiter sind davon betroffen. Weltbild, Strenesse, KUKA und Ledvance: Das sind weitere Unternehmen, die in den vergangenen Jahren in Augsburg mehrere Hundert Mitarbeiter entlassen haben. Eine Entwicklung, die vielen Augsburgern Sorge macht.

Entlassung – und dann? Betroffene kommen zu Wort

Deshalb wollen die Veranstalter der heutigen Montagsdemo mit Betroffenen ins Gespräch kommen, diskutieren und Erfahrungen austauschen. Laut dem Sprecher der Montagsdemo Gero Smolinsky soll damit ein Zeichen gegen einen weiteren Stellenabbau von in Augsburg ansässigen Unternehmen gesetzt werden. Deshalb wird es unter anderem das sogenannte Offene Mikrofon geben, bei dem sich jeder zu Wort melden kann.

Ziel der Montagsdemos: Hartz-Gesetze abschaffen

Die bundesweite Montagsdemonstrationsbewegung wurde gegründet, um die Hartz-Gesetze abzuschaffen. Aus Sicht der Initiatoren der Bewegung schaffen die Gesetze Armut statt Arbeit. Deshalb organisieren die Initiatoren regelmäßig in vielen Städten immer montags Demonstrationen. Mitterweile geht es dabei nicht nur um die Kritik an den Hartz-Gesetzen, sondern auch um Kritik an Stellenabbau, der ja letztendlich dazu führen kann, dass Menschen auf Hilfe vom Staat angewiesen sind.

 

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