Feier zu 12 Jahre Montagsdemonstration in Hagen und Protest gegen Gebührenauflage durch die Stadt

Am Samstag den 20.08. fand erfolgreich die Jubiläumskundgebung „12 Jahre Montagsdemonstration Hagen“ statt. Bei schönem Wetter hörten hunderte von Passanten den Glückwünschen und Redebeiträgen am offenen Mikrofon der Montagsdemo zu. Viele interessante  Diskussionen fanden statt. Redner drückte ihren Respekt aus, 12 Jahre lang jeden Montag gegen den Abbau sozialer Errungenschaften durch die verschiedenen Bundesregierungen, aber auch hier in unserer Stadt zu protestieren. Der Montag ist Widerstandstag geworden auch gegen Umweltzerstörung, Entlassung von Arbeiter und Angestellten usw. und zur Solidarität mit den Flüchtlingen.

Entschieden protestierten Teilnehmer und Zuhörer gegen den Gebührenentscheid der Stadt Hagen über 60 €. Die freie Meinungsäußerung muss kostenfrei bleiben. Gegen den  Stand der „Alternative für Deutschland (AFD)“, der gleichzeitig stattfinden sollte,  protestierten eine Reihe von Rednern am offenen Mikrofon. Die AFD war dann auch schnell wieder weg. Rassisten, die an den Grenzen auf Flüchtlinge schießen wollen, haben ihn Hagen nichts zu suchen. Bei Kaffee, Kuchen und Grillwürstchen ließen sich die Montagsdemonstranten nicht abhalten, ihr Jubiläum bei schönem Wetter zu feiern.

 

Es wurde folgende Protesterklärung an die Polizei Hagen, die Stadt Hagen und die demokratische Öffentlichkeit beschlossen:

Wir, Teilnehmer und Zuhörer der Kundgebung der Montagsdemonstration am 20. August 2016, protestieren entschieden gegen die erhobenen Gebühren durch die Stadt Hagen. Seit 12 Jahren ist die Montagsdemonstration ein soziales Gewissen in ganz Deutschland und in unserer Stadt. Unsere Jubiläumskundgebung führen wir heute zum 12. Mal durch. Dieses Jubiläum ist jedes Mal Protest gegen die herrschende Politik, deshalb ist es eine Schikane dafür über 60 € Gebühren abzukassieren. Die Montagsdemonstration finanziert sich allein aus Spenden. Darauf sind wir stolz. Wir sind dadurch finanziell unabhängig. Die Erhebung der Gebühren schränkt uns politisch ein. Das Recht auf freie Meinungsäußerung muss kostenfrei bleiben!

 

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