Bochumer Montagsdemo warnt vor akuter Weltkriegsgefahr
Am 1. September jährt sich zum 86. Mal der Überfall der deutschen Nazi-Faschisten auf Polen. Anlass war ein fingierter Überfall auf den deutschen Radiosender Gleiwitz von Nazis in polnischer Uniform, der den Polen in die Schuhe geschoben wurde. Damit begann der Zweite Weltkrieg und wurde für viele Länder in Europa Anlass für den Antikriegstag.
Heute stehen wir an Rande eines erneuten Weltenbrands, der die Erde unbewohnbar machen würde. Der Ukraine-Krieg, der anhaltende Völkermord in Gaza durch israelisches Militär (aktuelle Bombardierung des Nasser-Krankenhaus in Gaza) und die Drohungen der USA gegen China könnten zu einem neuen Weltkrieg führen. In allen Fällen geht es um die Weltherrschaft verbunden mit dem Kampf um die Rohstoffe. Auch in vielen anderen Staaten herrschen Terror und Krieg. In Deutschland wird die Rüstungsindustrie mit Milliarden Euro hochgepuscht, während Sozialleistungen gekürzt werden sollen!
Die Bochumer Montagsdemo fordert ein sofortiges Ende aller Kriegshandlungen und entsprechende Sanktionen gegen Israel, Russland und andere imperialistische Länder. Sofortiges Verbot von Waffenlieferungen! Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Putin und Nethanjaju, aber auch Sanktionen gegen die USA! Die Montagsdemonstranten rufen alle Widerstandsbewegungen weltweit auf, sich gegen Nethanjaju, Putin und Trump und gegen Terror in anderen Ländern zusammenzuschließen und international gegen Krieg und Faschismus zu kämpfen.
Die Kundgebung ist am 1.9.25 wie üblich um 18.00 Uhr auf der Kortumstr. vor dem Citypoint.
Ulrich Achenbach
Moderator
