14.10.2014 Gelsenkirchen

Kobane, Kobane, Kämpfer für die Freiheit

…. gegen die Faschisten, unser Herz schlägt mit Euch!“ Dieses Lied, Transparente und viele Redebeiträge am 13. Oktober 2014 auf der 506. Gelsenkirchener Montagsdemo standen erneut für die tatkräftige Solidarität mit dem kurdischen Widerstand gegen die ISIS.

In Redebeiträgen wurde lebhaft diskutiert, dass der Krieg an der syrischen/türkischen Grenze uns auch hier alle angeht. Ob die Befreiungsbewegung in Rojava siegt, ob die Faschisten ihr eine Niederlage beibringen, hat weltweite Bedeutung. In Rojava explodieren förmlich entscheidende Fragen, das wurde debattiert auch im Zusammenhang  mit den vielen Bewegungen für Freiheit und Demokratie des arabischen Frühlings. Ihnen fehlte oft noch die Orientierung, und islamistische Kräfte gewannen wieder Einfluss. Der kurdische Freiheitskampf ein leuchtendes Beispiel für einen mutigen und zukunftsweisenden Kampf, den wir aus vollem Herzen unterstützen. Insbesondere angesichts der Tatsache, dass die ISIS-Faschisten lange gefördert wurden, unter anderem von den US-Imperialisten, und auch jetzt nur auf Druck der Weltöffentlichkeit überhaupt militärisch dagegen vorgegangen wird.

„Heute sind wir alle Kurden“, diese Worte von der großen Demonstration in Düsseldorf bewegten die Montagdemonstranten auch hier in Gelsenkirchen. Türkische und kurdischen Passanten reihten sich mit ein, brachten sichtlich berührt am offenen Mikrofon ihre Sicht und Berichte ein. Die türkische Regierung unterstützt heute noch die ISIS und verhindert Nachschublieferungen an die Kämpfer in Kobane.  Die Forderung nach Waffenlieferungen an die Freiheitskämpfer fand großen Zuspruch und Forderungen zur Aufrechterhaltung des Waffenembargos im Bundestag, auch aus der Linkspartei, stießen auf große Empörung. In einer Situation, in der ein ganzes Volk von Faschisten angegriffen wird, hieße Pazifismus, es den Angriffen der Faschisten wehrlos auszuliefern.

Auch auf der 507. Montagsdemo am 20.10.2014 ab 17.30 Uhr auf dem Platz der Montagsdemo, früher Preuteplatz, wird die Entwicklung und Unterstützung des Widerstands in Rojava im Fokus stehen.

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