05.10.2014 Soli mit Befreiungskampf in Kobane SI.

Duisburg, 05.10.2014
Solidarität mit dem Befreiungskampf in den kurdischen Gebieten Erklärung der Bundesvertretung Solidarität International (SI) e.V.

In den kurdischen Gebieten des Irak und Syriens befinden sich Tausende Menschen und ganze Völkergruppen wie die Jesiden auf der Flucht vor dem faschistischen Terror der IS-Milizen, die in der kurdischen Region Rojava furchtbar wüten. Mord, Verschleppung, Vergewaltigung, Folter: Vor nichts und niemandem macht diese Menschenverachtung Halt.
Gerichtet ist dieser Terror gegen den mutigen Weg der Befreiung in Rojava und den Kampf der Kurden um ihre Selbstbestimmung, ihre Strukturen der Selbstverwaltung und Demokratie, die hier durchgesetzt wurden.
Der Kampfwille der kurdischen Bevölkerung gegen die faschistische IS ist ungebrochen, doch dieser Kampf braucht die internationale Solidarität. Die Lage ist sehr zugespitzt, denn in diesem Krieg gegen die Bevölkerung werden auch Interessen der NATO, USA und der EU ausgetragen. Ihnen sind die Rohstoffe wichtiger als die Menschen.
Unmittelbar ist die Stadt Kobane bedroht, der Großteil der Bevölkerung ist über die nahe Grenze in die Türkei geflüchtet. Es droht ein verheerendes Massaker.
Die türkische Regierung unterstützt die IS unter anderem mit Waffen und schafft für die IS freien Zugang von und nach Syrien und in den Irak. Sie behindert durch Polizei- und Militäreinsätze den Kampf der Kurden, internationale Hilfsgüter bleiben an der türkisch-syrischen Grenze stecken.
Unter oft lebensbedrohlichen Umständen kommen hier in Deutschland die Flüchtlinge an, die in überfüllten Aufnahmelagern landen und unter schlimmen Bedingungen dort hausen müssen. Schlimmster Ausdruck davon sind die kürzlich bekannt gewordenen Misshandlungen in einzelnen Flüchtlingsunterkünften.
Refugees welcome!

Unsere Solidarität gehört den mutigen Kämpfern, die sich der IS entgegen stellen!

Beteiligen wir uns an Demonstrationen für das Recht der Kurden um ihre Selbstbestimmung!

SI unterstützt die Forderung nach Aufhebung des Verbotes der PKK und für die Freilassung von Abdullah Öcalan.
Viele wollen helfen – und das können sie mit und in SI:
Ihre Spenden können unter dem Stichwort „Rojava“ auf das Spendenkonto von SI überwiesen werden. Diese werden in Zusammenarbeit mit ICOR zuverlässig weitergeleitet und übergeben.

Axel Kassubek, Renate Radmacher

 

Bundesvertretung

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