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Gewerkschaftstage von Verdi und der IGM gegen Kriegspolitik der Bundesregierung

Kein Burgfrieden mit der Bundesregierung! Der Schwur von Buchenwald gilt auch heute!

am 17.September 2023 findet bei Verdi der einwöchige Gewerkschaftstag statt. Ein Monat später am 22. Oktober 2023 in Frankfurt der Gewerkschaftstag der IGM. Ca. 4 Millionen Arbeitnehmer*innen sind in den beiden größten deutschen Gewerkschaften organisiert. Allein bei Verdi bestimmen 1000 Delegierte über die zukünftige Ausrichtung ab. Schon im Vorfeld gab es gerade in der Friedenspolitik eine starke Polarisierung in der Mitgliedschaft, weil der Verdi Gewerkschaftsrat  einen Antrag einbrachte, der die Kriegspolitik der Bundesregierung und die Waffenlieferungen in die Ukraine unterstützt und damit von der bisherigen Friedenspolitik von Verdi Abstand nehmen will.

Als ehemaliger Sprecher der Verdi Vertrauensleute, Betriebsrat und Konzernschwerbehindertenvorsitzender im Berufsbildungswerk der SRH finde  ich die „Burgfriedenpolitik“ der Mehrheit im Vorstand für falsch. Da immer mehr ersichtlich wird, dass diese Politik in keinster Weise der ukrainischen Bevölkerung gegen diesen Angriffskrieg hilft. Die Vernichtung von Mensch und Natur wird täglich fortgesetzt. Nutznießer sind nur die Aktionäre der Waffenindustrie und es geht letztendlich darum. welche großen Monopole/Oligarchen die arbeitenden Menschen ausbeuten können.

Finanzminister Lindner legt für die weitere Zerstörung bereits den Rotstift im Sozialen an. Deshalb unterstütze ich als aktiver Montagsdemonstrant der ersten Stunde,  die Petition von Gewerkschaftlerinnen und Gewerkschaftlern .“SAG NEIN, gegen Krieg, Militarismus und Burgfrieden!“ Die Kernaussage heißt dort:

Man lehne »jegliche Parteinahme für jeden kriegführenden Staat oder die Bündnisse, die an den Kriegen der Herrschenden beteiligt sind, kategorisch ab«. Auf der Homepage der Initiative weiter: »Unsere Zukunft ist nicht an der Seite der deutschen Regierung oder irgendeiner anderen Kriegspartei«, man stehe an der Seite der Arbeiter, der Kriegsdienstverweigerer, Deserteure und Flüchtlinge in der Ukraine, Russland, Belarus und weltweit: »Arbeiter schießen nicht auf Arbeiter!«

Ja, wir brauchen eine internationale Bewegung gegen Krieg und Reaktion und dafür brauchen wir auch unsere Gewerkschaften, die noch mehr international denken müssen, nicht nur in der Friedenspolitik, sondern auch z.B. bei der Rente (siehe Frankreich).

Deshalb klick auch Du auf die Petition der Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter gegen Krieg, Militarismus und Burgfrieden. Diskutiere mit deinen Delegierten*innen vor Ort zum Gewerkschaftstag.

https://www.change.org/p/sagt-nein-gewerkschafter-innen-gegen-krieg-militarismus-und-burgfrieden/psf/promote_or_share

Setzen wir uns für eine kampfstarke Gewerkschaftsbewegung international ein.

Mit solidarischen Grüßen

Matz Müllerschön

Moderator der Heidelberger Montagsdemonstration „Montag ist Tag des Widerstands!“ und Mitglied in der Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo

Ehrenamtlicher Coach bei den Verdi Erwerbslosen Rhein-Neckar

 

 

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