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Solidaritätserklärung der Montagsdemo Recklinghausen mit von Neofaschisten bedrohten Repräsentanten der MLPD

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Montagsdemo Recklinghausen erklärt Ihre Solidarität mit den führenden Repräsentanten der MLPD, Gabi Fechtner, Lisa Gärtner, Monika Gärtner-Engel sowie Stefan Engel, die von Faschisten auf das Übelste mit ihrer Ermordung bedroht wurden.

Es ist seit einigen Jahren im Zuge der Rechtsentwicklung der Regierenden eine Lage entstanden, in der führende Repräsentanten der Arbeiterbewegung von feigen faschistischen Elementen mit dem Tode bedroht werden, ohne dass sie die Staatsorgane dafür zur Rechenschaft ziehen. Wir protestieren gegen eine Kriminalisierung des linken Spektrums mit gleichzeitiger Verharmlosung des Faschismus. Für uns als Montagsdemo ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns mit Euch solidarisch erklären. Bei unseren Kundgebungen am offenen Mikrophon haben Faschisten kein Rederecht. Wir lassen es nicht zu, dass ihre menschenverachtende Ideologie, Aufruf zum Mord an Kommunisten wieder salonfähig werden. Wir nehmen diese Drohungen sehr ernst, aber klar ist auch, dass es diesen Verbrechern nicht gelingen wird die fortschrittlichen Kräfte einzuschüchtern oder gar zu spalten.

Wir fordern den Staatsschutz auf, die Urheber dieser feigen Drohungen zu ermitteln und zu bestrafen. Gleichzeitig ist es nicht hinzunehmen, dass führende Repräsentanten der Arbeiterbewegung als „Gefährder“ eingestuft werden. Damit macht sich der Staatschutz zum Handlanger für diese faschistischen Kräfte.

Einstimmig verabschiedet auf der Montagsdemo am 12. August 2019
Recklinghausen, 12.08.2019
gez. Rupert Seth
Sprecher der Montagsdemo Recklinghausen

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