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Die 560. Esslinger Montagskundgebung zählte 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Nach zwei aus verschiedenen Gründen ausgefallenen Kundgebungen bot sich heute ein bunter Strauß von Themen.

Am Anfang standen der Tag der politischen Gefangenen mit dem Hinweis auf zwei Teilnehmer, die eben aus München gekommen waren, wie auch der Equal-Pay-Day. Es ging weiter darum, wie wir für den nächsten Monat unsere Kundgebungen planen. Das soll nächste Woche besprochen und beschlossen werden.

Auf Gerichtsbeschluss, so unser Flüchtlingshelfer, soll ein mittlerer fünfstelliger Betrag an ihn ausgezahlt werden. Dieses Geld wird der Seenotrettung gespendet. Er plant weiterhin am 18. Mai eine Demonstration und eine Kundgebung in Esslingen gegen das Mobbing in den Schulen. Diese Kundgebung soll an den Ständen aller zu Kommunal- und Europawahl antretenden Parteien und Organisationen entlangführen.

Thema waren dann die Hartz-Gesetze, weshalb wir hier stehen, was das für das persönliche Leben der Betroffenen bedeutet sowie die Verlogenheit der Propaganda der damaligen SPD-Grüne-Regierung unter Schröder und Fischer, dass also aus dem Slogan „Fördern und Fordern“ die positiv klingende Komponente „Fördern“ schon im Ansatz zu den Hartz-Gesetzen nicht enthalten war! Die von der SPD vorgeschlagenen Reformen ändern daran doch nichts außer dem Namen.

Mehrere Beiträge befassten sich mit #Fridays for Future. Wir wollen die jungen Leute in ihrem Protest unterstützen. Die gestern von FÜR Esslingen beschlossene Wahlkampflosung, dass diese Bewegung auch in Esslingen Fuß fassen sollte, wird sicher ein interessanter Beitrag in der bevorstehenden heißen Phase des Wahlkampfes um die 40 Gemeinderatssitze sein. Glossiert wurde der Hinweis, die Jugend solle doch dieses Thema den Experten überlassen, die ja wirklich mehr davon verstehen. Nur: Die mit diesem wohlklingenden Ratschlag gemeinen Experten haben in den vielen Jahrzehnten keinen einzigen wirklich wirksamen Schritt gemacht.

Auch in interessanten Beiträgen zu weiteren Themen wurde bezweifelt, dass der Kapitalismus, diese kapitalistische Weise des Umgangs mit den Ressourcen unserer Erde in 20, 30 oder 50 Jahren uns oder unseren Nachkommen überhaupt noch Lebensbedingungen bieten kann.

Apropos Klima und Katastrophen: Angesichts einer just sehr dunklen und tief über dem Tal heraufziehenden Wolke haben wir es vorgezogen, unsere Kundgebung zu beenden und uns und Technik in Sicherheit zu bringen.

Soweit in Kürze,

Aus Esslingen grüßt Euer Heribert

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