Wir sind ist Teil des Bündnisses gegen das Polizeigesetz NRW und ruft zur Demonstration am 7. Juli auf!

Resolution an die Belegschaften die in Auseinandersetzung um den Abbau von Arbeitsplätzen und gegen Lohndrückerei stehen

Montagsdemo Duisburg 4.6.2018

An die demokratische Öffentlichkeit!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Täglich wachsen die Hiobs Botschaften zum Abbau von Arbeitsplätzen. Sei es bei Opel bundesweit, sei es bei Siemens, seien es die Konzerne der Stahlindustrie, seien es die Energiekonzerne oder die Zulieferindustrie der Automobilindustrie und nicht zuletzt die Schließung der letzten Zechen. *

Wir als Montagsdemo stehen für den gemeinsamen Kampf der Beschäftigten und der Arbeitslosen für den Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen. Wir solidarisieren uns mit eurem Kampf.

Immer muss das Argument herhalten, dass mit den Entlassungen die „Wettbewerbsfähgigkeit“ der Konzerne gesichert werden soll. Doch wer profitiert davon? Siemens schraubte nach der Ankündigung von 6900 Entlassungen seine Gewinnerwartung auf 6,5 Mrd. € hoch.

Der neue Eigentümer von Opel, der französische Konzern PSA, kündigte die Schließung ganzer Werke an und versuchte die Belegschaften gegeneinander auszuspielen. Die Erfahrungen der Opel Belegschaft in Bochum gegen die Stilllegung des Werks durch GM hat die Belegschaften gelehrt, dass sie nur gemeinsam stark sind, was sie auch durch einen gemeinsamen Aktionstag mehrerer Werke deutlich machten.Diese große Kampfbereitschaft zwang schließlich PSA zurück zu rudern.

Es gibt aber auch die Fälle wo dem Druck der Konzerne nachgegeben wurde und Lohnverzicht vereinbart wurde mit der Hoffnung Arbeitsplätze zu sichern. Die Erfahrung zeigt jedoch dass Lohnverzicht auf Dauer keine Arbeitsplätze sichert.

Die Belegschaften der Konzerne sind vereint eine große Macht! Vereinzelt sind sie mehr oder weniger der Willkür der Kapitalisten ausgeliefert!

Aber auch auf betriebsübergreifender Ebene und gesellschaftlich erfordert die Entwicklung einschneidende Maßnahmen um Arbeitsplätze zu verteidigen und neue zu schaffen. Die Durchsetzung der 30 Stunden Woche bei vollem Lohnausgleich flächendeckend in Deutschland wäre eine solche Maßnahme. Sie würde nicht nur Hunderttausende von Arbeitsplätzen schaffen, sondern auch den Blick öffnen auf eine Gesellschaft in der die Früchte des technischen und gesellschaftlichen Fortschritts den Bürgern, und nicht nur den Kapital Besitzern zugute käme.

Die Montagsdemos gibt es in über 70 Städten. Wir bieten euch an: Nutzt die Plattform der Montagsdemos um über eure Situation aufzuklären und die Solidarität zu organisieren.

mit kämpferischen, solidarischen Grüßen

i.A. Siggi Renz

Unter anderem dreht es sich um folgende Betriebe/Konzerne: Siemens ( den ganzen Bereich der Groß Turbinen) hier im besonderen Mülheim und Duisburg. Taylor Blanks im Duisburger Süden ( chinesischer Konzern), kommt durch eine Übernahme in China unter Druck und wird von Stilllegung bedroht; Bei TKS und HKM ( Stahlindustrie, Arbeitsplatzabbau oder Stundenreduzierung ohne Lohnausgleich); Schließung der letzten Zechen im Bergbau; ZF in Gelsenkirchen sollen 500 Arbeitsplätze liquidiert werden (Stilllegung). Bei Opel läuft eine massive Kampagne der französischen Besitzer bis zu 6000 Arbeitsplätze abzubauen. Insbesondere Opel Bochum ( Logistik) und Betriebe in Ostdeutschland wird von Stilllegung bedroht. In verschiedenen Lebensmittel- und Kaufhauskonzernen (Real, Kaufhof, Karstadt…) bestehen Bestrebungen durch „Outsourcing“ Löhne zu drücken…….

montagsdemodu@arcor.de und www.bundesweite-montagsdemo.de oder Facebook: montagsdemo duisburg

Comments are closed.