Montagsdemo Mannheim: G20 Gipfel Demo,und die Medienhetze gegen Linke Demonstranten.

Montagsdemo Mannheim,17.7. Thema G20 Gipfel Demo,und die Medienhetze gegen
Linke Demonstranten.

Nachdem wir uns im Vorfeld des Gipfels über die Machtverhältnisse der G20 und deren Wirtschaftsinteressen unterhalten haben, ging es heute um die völlig verzerrte Darstellung der
Demonstrationen einerseits, und der Krawalle andererseits.
Ein Mannheimer Montagsdemonstrant war selbst in Hamburg dabei, konnte aber aus persönlichen Gründen heute nicht in Mannheim sein. Er wird uns Nächte Woche von seinen Eindrücken berichten.
Verfolgt man die Medien aufmerksam und kritisch, muß man eigentlich drei Teile auseinander halten.
-Die eigentlichen Demonstrationen von über 70 Tausend Menschen, die nicht nur friedlich, sondern auch gut politisch informiert sind und sachliche Kritik am Kapitalismus äußerten. Von ihnen wird in den Massenmedien kaum noch berichtet.
-Der schwarze Block, der sehr schnell mit Knüppeln, Wasserwerfern und Pfefferspray angergriffen wurde, weil sie angeblich nicht ihre Vermummung ablegen wollten. Durch aggressives Verhalten der Polizei und ev. „Aagent Provocateur“s im schwarzen Block kam es zu Ausschreitungen.
Allerdings ausschließlich gegen die Polizei, und nicht gegen die Bevölkerung!
-Die Zerstörungen und Plünderungen im Schanzenviertel, die absolut nichts mit berechtigtem Protest zu tun haben, und von uns abgelehnt werden. Sie gingen ausschließlich gegen die Bevölkerung. Und haben nichts mit dem ersten Teil, der Systemkritischen Demonstranten zu tun.
In den Massenmedien werden die drei Teile nicht differenziert aufgearbeitet sondern absichtlich
in einen Topf geworfen. Damit soll der Eindruck erzeugt werden, Demonstranten wären gewalttätig, und Links wäre gleich Rechts.
Eine lebhafte Diskussion am Offenen Mikro entstand. Ein Redner sagte, dass die Plünderungen wohl auch mit der zunehmenden Verarmung zu tun haben.

Es wurde aber auch kritisiert, dass wir selbst in die gestellte Falle tappen, und uns wegen den (gewollten?) Krawallbilder nicht mehr um die Politik der G20-Mächtigen kümmern.

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