Montagsdemo Hannover: Solidarität mit den Maruti-Suzuki Arbeiter in Indien

An die Arbeiterinnen und Arbeiter von
Maruti-Suzuki / Indien
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir haben am Montag, 3. April 2017 auf unserer 432. Montagskundgebung gegen die Hartz-
Gesetze in Hannover über Euren mutigen Streik und die darauf folgende Kriminalisierung
Eurer Streikführer berichtet. Die Teilnehmer und Passanten waren empört, dass Ihr für Euren
mutigen Kampf um die Rechte der Arbeiterklasse von der indischen Justiz mit langjährigen
Haftstrafen und sogar lebenslanger Haft bestraft werden sollt.
Dagegen protestieren wir massiv und wir verlangen von den Behörden Eure sofortige Freilassung,
eine Entschädigung, die Weiterbeschäftigung und eine vollständige Rehabilitierung.
Unsere Kundgebungen finden seit dem Jahr 2004 wöchentlich, inzwischen monatlich statt,
um gegen den Protest und Widerstand gegen die Regierungspolitik zu organisieren. Im
Jahr 2004 haben der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und sein Freund
Peter Hartz (Personal-Vorstand der Volkswagen AG) mit den sogenannten Hartz-Gesetzen
die Leiharbeit auf breiter Front in Deutschland eingeführt, um die Profite der Konzerne zu
steigern. In den Jahren 2010-2014 wollte Volkswagen sogar den Suzuki-Konzern übernehmen.
Deshalb haben die Bosse von Volkswagen eine Mitverantwortung für die Einführung
der Leiharbeit bei Euch.
Diese Komplizenschaft von VW und Suzuki wurde von einem VW-Arbeiter angegriffen und
wir werden auch weiterhin in der Stadt Hannover und in dem VW-Werk Euren Kampf bekannt
machen, die Solidarität mit Euch entwickeln.
Wir wünschen Euch aus tiefstem Herzen viel Erfolg im Kampf um die Freilassung Eurer Aktivisten!
Im Auftrag
Hannover, den 5. April 2017

Hier der Beitrag in Englisch: 170405 Montagskundgebung Hannover an Kollegen Suzuki, EN

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