Rentenerhöhung

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
liebe Wutrentnerinnen und Wutrentner,

nur eine einzige Partei hat aufgrund meines Schreibens vom 15.04.2011 reagiert. Diese Antwort möchte ich niemand vorenthalten. Den Text finden Sie hier unten.

Bitte um zahlreiche Weiterleitung innerhalb Ihres gesamten Bekanntenkreises. Herzlichen Dank dafür.

Wir müssen uns viel stärker zur Wehr setzen.

Viele Grüße

Wutrentner
Walter Bromberger

——– Original-Nachricht ——–
Datum: Tue, 3 May 2011 16:57:59 +0200
Von: „Siegfried Hölscher“ < siegfried.hoelscher@linksfraktion.de>
An: „w.bromberger“ < wabro@gmx.eu>
Betreff: AW: Rentenerhöhung von 0,99 %

Sehr geehrter Herr Bromberger,

bitte lesen Sie die nachfolgende Pressemitteilung unseres Abgeordneten Mathias Birkwald zum Thema:

Pressemitteilung

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04.03.2011 von– Matthias W. Birkwald
Rentenklau: Plus auf dem Zettel – Minus im Portemonnaie „Das Mini-Plus kommt als Minus im Portemonnaie der Rentnerinnen und Rentner an. Ohne die in den letzten Jahren eingeführten Dämpfungsfaktoren müsste die Rentenanpassung in diesem Jahr deutlich höher ausfallen. Was wir hier erleben, ist Rentenklau per Gesetz“, kommentiert Matthias W. Birkwald Medienberichte, denen zufolge die Altersbezüge zum 1. Juli um lediglich 1 Prozent steigen sollen. Der rentenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter:
„Die Teuerungsrate wird die Mini-Erhöhung um 1 Prozent vollständig vertilgen und sich darüber hinaus tiefer in den Geldbeutel der Rentnerinnen und Rentner fressen. Im Februar betrug die Geldentwertung schon 2 Prozent, Tendenz steigend, so dass die EZB Zinserhöhungen erwägt. Der Realrentenverlust wird zur Geschichte ohne Ende. Die Älteren werden sukzessive um ihren Anteil an Produktivitätsfortschritt und wachsendem gesellschaftlichen Reichtum betrogen, die Jüngeren werden später gleich mit Mini-Renten bestraft. Die Kürzungsfaktoren in der Rentenformel, der so genannte Riester-Faktor und der Nachholfaktor, müssen endlich gestrichen werden. Denn von der Rente muss man leben können.

Auch in den kommenden Jahren wird es nicht besser werden. Bis 2013 müssen die Rentnerinnen und Rentner ein reales Minus von 3,2 Prozent verkraften. Laut Rentenversicherungsberichts geht die Bundesregierung bis dahin von 2,1 Prozent Rentenerhöhung aus. Doch das nominale Mini-Plus wird von dem um 0,3 Prozent steigenden Krankenkassenbeitrag für Rentnerinnen und Rentner und der nach Angaben der Bundesregierung bis 2013 zu erwartenden Teuerung von fünf Prozent in ein veritables Minus verwandelt werden.“

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Siegfried Hölscher
Mitarbeiter für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: w.bromberger [ ‚; document.write( “ ); document.write( addy_text5842 ); document.write( ‚<\/a>‚ ); //–> ]
Bereitgestellt: Freitag, 15. April 2011 13:39
Bereitgestellt in: Posteingang
Unterhaltung: Rentenerhöhung von 0,99 %
Betreff: Rentenerhöhung von 0,99 %
Wichtigkeit: Hoch

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir über 20 Millionen RentnerInnen mussten heute zur Kenntnis nehmen, dass wir ab 01.07.2011 mit einer „Rentenerhöhung“ von brutto 0,99 % rechnen dürfen.

Das ist eine Verhöhnung der Wählerschaft, denn bei einem so genannten Eckrentner beträgt das lediglich Euro 9,90 pro Monat.

Der Gipfel der Geschmackslosigkeit ist, dass fast zeitgleich verkündet wurde und alle Bundestagsabgeordneten sich im kommenden Jahr einvernehmlich eine Diätenerhöhung von Euro 586 genehmigen werden. Pro Monat, versteht sich!

Die Inflationsrate tendiert in diesem Jahr hin zu 3 Prozent.

Können Sie es mit Ihrem Gewissen vereinbaren von sozialer Gerechtigkeit zu reden, wenn hier skandalöse himmelschreiende Ungerechtigkeit in höchster Potenz praktiziert wird? Ist das Verhalten vereinbar mit dem geleisteten Amtseid?

Wir RentnerInnen protestieren gegen diese offensichtliche Ungleichbehandlung auf das Schärfste.

Welche(r) verantwortungsbewusste Politiker(in) bzw. Partei nimmt sich endlich dieses Skandals an und unterstützt uns in den Bemühungen, dass künftig aus der bislang mit über 700 Milliarden Euro zweckentfremdeten Rentenkasse eine funktionierende Solidargemeinschaft entsteht?

Konstruktive Zuschriften sind erwünscht und werden veröffentlicht, so dass langfristig zahlreiche Wählerstimmen zusätzlich erzielt werden können.

Mit empörten Grüßen

Wutrentner
Walter Bromberger

38124 Braunschweig

Folgende Dateianhänge Nr. 1 – 5 dienen der Aufklärung:
1) Teufels Liste
2) Plünderungskatalog
3) Rentenlüge
4) Bismarcksches Erfolgsmodell
5) Leserbriefe betrogener Rentner

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