Wir sind Trägerorganisation des:

04.06.2012 Görlitz

Hallo Mitbürger und Mitstreiter!
Werte Medien!

„Das betrogene Volk!“
lautete unser Motto, bei unserer 377., mit am Ende 28 Demonstranten,
darunter auch 4 Gästen aus Sindelfingen, von der dortigen Montagsdemo-Bewegung,
welche sehr mit den Automobilarbeitern verzahnt ist.
Ja es gibt eine bundesweite Montagsdemobewegung immer noch…

Hier wird schon deutlich, wie die Medien manipuliert werden, um zu steuern…
Was es nicht geben darf, darf es nicht geben…

Leider nimmt das Alkohol- Problem, auch international, bei uns durch Bürger aus der Nachbarstadt,
wo trinken in der Öffentlichkeit verboten ist, während der Kundgebung auf den Marienplatz zu…

Diese Flucht in den Rausch ist aber keine Lösung, sie kostet nur Geld, Gesundheit und am Ende Leben…

„Menschen kann man wegtragen- Proteste nicht!“ lautet unser Motto, Mo 11.6.12, bei unserer 378.

Wir sehen uns!

Komm mit uns auf die Straße!
Dies haben wir und unsere Familien und Kinder verdient!

Bei Dir gibt es bestimmt eine Montagsdemo!
Schau doch mal nach!

http://www.bundesweite-montagsdemo.com .

Alles rund um unsere „Görlitzer Montagsdemo- Die Originale!“ gibt es
unter: http://goerlitzer-montagsdemo.de .

Hier die Homepage des „Sozialbündnisses des Landkreis Görlitz“:
http://www.sozialbündnis-landkreis-görlitz.de .

Mit freundlichen Grüßen die Vorbereitungsgruppe der Görlitzer Montagsdemo, „Die Originale!“

Nr. 377 am 04. Juni 2012, Thema: „Das betrogene Volk!“

Noch nie wurden Bürger so skrupellos betrogen! Menschliches Material ohne Beschäftigung wird in der Statistik nicht als „arbeitslos“ sondern als „arbeitssuchend“ geführt! Wo ist der Unterschied? 3,5 Millionen stecken in Ein-Euro-Jobs, in Bürgerarbeit, in 50-plus Programmen und in sinnlosen Qualifizierungen. Hinzu kommen 2,6 Millionen, deren Partner über 1300 € verdienen und somit als Bedarfsgemeinschaft keinen Anspruch auf ALG-II haben! 700 000 in die Erziehungsjahre flüchtende Mütter tauchen in der Statistik nicht mal auf. Hinzu kommen 6 Millionen Lohnsklaven, die von ihrem Verdienst den Alltag nicht bestreiten können. Ostdeutsche sind besonders die Betrogenen der Einheit! Ihre Arbeitslosenquote ist doppelt so hoch als im Westen. Entgegen neuen prahlerisch niedrigen Arbeitslosenzahlen fallen stellvertretend tausende Mitarbeiter bei Solar-World in Freiberg in die Arbeitslosigkeit. Für 15 000 Schlecker-Beschäftigte heißt es endgültig „for you, for home….vorbei“! Übrigens, Fachkräftemangel gibt es nur bei Unternehmen, die Hungerlöhne zahlen! So müssen Hunderttausende im Ausland arbeiten, weil sie dort reeller bezahlt werden. Gern würden sie in ihre Heimat zurückkommen, um sich den Wochenend-Reisestress zu ersparen. Wo Leih-und Teilzeitarbeit gefördert wird und blüht, reiben sich die wie giftige Pilze aus dem Boden geschossenen Zeitarbeitsfirmen genüsslich die Hände. Für uns zu spät, soll es 2050 die Angleichung der Lebensbedingungen von Ost an West geben!

Ludwig Erhard/CDU versprach einst als Wirtschaftsminister der Regierung Adenauer „Wohlstand für Alle!“ Er würde sich heute über die sozialen Ungerechtigkeiten, Skandale und den Lobbyismus der eigenen Parteimitglieder schämen. Nationale Ökonomie und soziale Marktwirtschaft werden in Zeiten von Wachstumspakten, Schuldenkrisen, Bankenrettungen und Eurobonds zur Farce. Altkanzler Kohl versprach „keinem soll es schlechter gehen“! Was haben Schröder, Hartz, Clement, Müntefering, Ziehtochter Merkel, Scholz, Jung und von der Leyen daraus gemacht? Sie er-lagen als Handlanger den Bossen von Wirtschaft und Industrie. Für mehr Profit wurden Arbeitsplätze, komplette Werks-anlagen gleich mit Management ins Ausland exportiert. Das Handwerk hat längst keinen goldenen Boden! Gutes Geld für gute Arbeit sind Lügen! Verarschen können wir uns selbst! Der Wechsel in reguläre Arbeit wird durch gesetzliche Regelungen und Niedriglohnstrategie erschwert. Der Hebel zu Niedriglohn, Teilzeit und Mini-Jobs und Renten mit unter-schiedlicher Bezahlung in Ost und West ist gegen jeden Betroffenen umgelegt. Es hört sich gut an, wenn für Leiharbeiter von Metall und Elektroindustrie mehr Geld ausgehandelt wurde! Doch ehe der Leiharbeiter vom Zeitarbeitgeber nach der ausgehandelten Frist einen Stammplatz bekommen muss, wird er einfach gegen den Nächsten ausgetauscht!

Erwähnen muss man in diesem Zusammenhang auch noch den Fakt, dass Deutschland bei der Ausbreitung von Armut europäischer Spitzenreiter ist. Im Zeitraum zwischen 2004 und 2009 sind in keinem anderen EU Staat die existenziellen Nöte bei Erwerbstätigen und Arbeitslosen rascher gewachsen als hierzulande. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Für den Sozialwissenschaftler Eric Seils ist die Entwicklung ursächlich verbunden mit der Einführung der Hartz IV Gesetzgebung, welche seinerzeit im Rahmen der Agenda 2010 von der rot-grünen Regierung unter Gerhard Schröder (SPD ins Werk gesetzt wurde. Seither hat sich vor allem die Lage der Erwerbslosen drastisch verschlechtert. Von ihnen lebten vor 3 Jahren fast drei Viertel unterhalb der Armutsgrenze. Bei der Studie „Beschäftigungswunder und Armut – Deutschland im internationalen Vergleich“ hat Seils die neuesten verfügbaren Daten der EU Statistik Behörde (Eurostat) ausgewertet. Im Jahr 2009 waren demnach 7,1 Prozent der Erwerbstätigen in der BRD von Arbeitsarmut betroffen. Obwohl in Lohn und Brot stehend, hatten sie weniger als 60 Prozent des mittleren Bedarfs gewichteten Nettoeinkommens zur Verfügung. Der Wert markiert die gängige wissenschaftliche Armutsgrenze, die in Deutschland für einen Alleinstehenden bei 940,- Euro monatlich liegt. 2004, dem letzten Jahr vor Inkrafttreten von Hartz IV, lag die Quote noch bei 4,9 Prozent. Quelle in Teilen aus: http://www.jungewelt.de/2012/05-25/054.php

Und deswegen freuen wir uns nun alle auf die Fußball Europameisterschaft, denn dann sind unsere Probleme für mehrere Wochen vergessen und die Politik hat wieder die Gelegenheit, in dieser Zeit Gesetzesänderungen vorzunehmen, von denen dann im Nachhinein plötzlich niemand etwas weiß. Je weiter Deutschland kommt, umso gefährlicher wird es für den Sozialstaat. Ab kommenden Freitag geht der Spuk los, dann heißt es wieder:

Ein jubelndes Volk mit reichlich Promille, das ist der Politik ihr Wille!!!
Während die feiern und saufen, kann man ihr letztes Hemd verkaufen.

In diesem Sinne: Anpfiff am 8. Juni, der Anschiss kommt später!
Danke

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