Matthias Wilke 02.06.12
Georg-Scheer-Straße 16, 58119 Hagen
solidaritaet.thilo@gmx.de
An die Presse, Radio Hagen und Radio MK
Betrifft: Gütetermin am 24.05. – Thilo Krüger gegen Risse+Wilke
Sehr geehrte Damen und Herren,
bitte veröffentlichen Sie folgende Pressemitteilung.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Wilke
Pressemitteilung:
Keine gütliche Einigung möglich. Risse+Wilke hat angeblich keinen Arbeitsplatz für Thilo Krüger.
Frank Stierlin, Rechtsanwalt von Thilo Krüger forderte einen Arbeitsplatz: „Risse+Wilke sei ja kein ganz kleiner Betrieb. Immerhin arbeiten dort 350 Kolleginnen und Kollegen – da muss, bei etwas gutem Willen, die Möglichkeit bestehen, einen leistungsgerechten Arbeitsplatz für Thilo Krüger zu finden.“ Der Assessor des Unternehmerverbands Willemsen behauptete, Risse+Wilke wäre nicht verpflichtet einen Arbeitsplatz um Thilo Krüger herum zu bauen. So gehen die Unternehmer mit einem Kollegen um, der seit 28 Jahren dort arbeitet und durch die Folgen eines Arbeitsunfalls eine Knieverletzung erlitten hat. Der eigentliche Grund für die Verweigerung eines Arbeitsplatzes besteht darin das Thilo Krüger seit Jahrzehnten dort eine kämpferische Gewerkschaftsarbeit macht und das Co-Management der Gewerkschaftsführung und mancher Betriebsratsvorsitzender kritisiert. Diese Richtung passt Risse+Wilke nicht und deshalb gibt es dort keinen Arbeitsplatz für Thilo Krüger.
Um so wichtiger war die Solidarität vieler Kolleginnen und Kollegen und die Teilnahme einiger Erstunterzeichner der Dortmunder Erklärung „Jetzt erst recht: Für starke und kämpferische Gewerkschaften in der Krise“ am Prozess. Der Kammertermin wurde festgelegt auf den 25.09.2012 um 9 Uhr 45 im Arbeitsgericht Iserlohn im Saal 1. Der Solidaritätskreis „Thilo Krüger – einer für alle und alle für einen!“ wird diesen Termin vorbereiten und geht von einer große Solidarität aus. Der Assessor vom Unternehmerverband verabschiedete sich von den Kollegen, die Thilo Krüger unterstützten aus dem Auto heraus mit der geballten Faust. Offensichtlich sein üblicher Gruß in einem Prozess der „nichts mit anti gewerkschaftlicher Diskriminierung“ von Thilo Krüger zu tun hat.
