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Wir bleiben dabei: Hartz IV muss weg

An fünf Wochentagen Arbeit in einer Werkskantine, jedes zweite Wochenende im
Altersheim. 12 Tage Arbeit innerhalb von zwei Wochen. Und trotzdem reicht der
Lohn nicht für Hartz IV Niveau. – Dies ist kein ausgedachter Fall, sondern das Leben
einer ehemaligen Wilhelmshavener Industriearbeiterin und typisches Schicksal
von über 300.000 „Aufstockern“ in Deutschland. Seit der Einführung der Hartz IV
Gesetze 2005 ist die Leiharbeit explodiert, das Lohnniveau gesunken, sind Minijobs
zur Regel geworden und untertarifliche Bezahlung – selbst in städtischen Betrieben!
– griff immer mehr um sich.

Die offiziellen Arbeitslosenzahlen sind nicht nur mit statistischen Tricks geschönt,
sondern sie verdecken auch, dass Teilzeit und Minijobs zunehmend Vollarbeitsplätze
ersetzen.
Das zunehmende soziale Elend trifft vor allem Kinder. UNICEF beklagt das Ausmaß
der Kinderarmut in Deutschland, immerhin eines der reichsten Länder der Welt.
Wie zum Hohn wird dann noch neuerdings DSDS (Deutschland sucht den Superstar)
für Kinder angeboten. Unsere Kinder haben weder die materielle Verarmung,
noch diese kulturelle Vergewaltigung verdient!
Hartz IV ist staatlich verordnete Armut. Wir bleiben dabei: Hartz IV muss weg!
Auf der Montagsdemo am 4. Juni soll die soziale Frage in den Mittelpunkt gerückt
werden. Wie immer gibt es ein offenes Mikrofon, an dem auch andere Fragen zur
Sprache gebracht werden können. Wir laden herzlich dazu ein.
Montag, 4. Juni 2012, 17:30 Uhr, Rambla
Für die Montagsdemo Wilhelmshaven

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