Montagsdemo Gelsenkirchen: Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf im Brennpunkt

Gelsenkirchener Bürgerbewegung Montagsdemonstration

i.A. der Bürgerbewegung

Thomas Kistermann

Martina Reichmann
Laarmannshof 16
45883 Gelsenkirchen

Tel. 0209-138120
E-Mail: martina.reichmann@onlinehome.de

E-Mail: Thomas.Kistermann95@gmx.de

Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf im Brennpunkt
der 541. Gelsenkirchener Montagsdemo-Bewegung

Der Montag als Tag des Widerstands stand am 27.07.2015 auf der
541. Gelsenkirchener Montagsdemo-Bewegung im Zeichen „Freiheit für Kurdistan“.

Protest und Empörung herrschten über den Mordanschlag des IS auf Jugendliche in Suruç an der türkisch-syrischen Grenze.

Die Teilnehmer diskutierten differenziert über ihre Einschätzungen zur Lage in Türkei/Kurdistan.

Sie verurteilten die Kriegshandlungen des türkischen Regimes gegen den kurdischen Befreiungskampf.

In Redebeiträgen gingen Teilnehmer darauf ein, dass der weltweite und antifaschistische Protest und Widerstand dazu beigetragen hat, dass die türkische Regierung Zugeständnisse machen musste, dass sie Luftangriffe auf IS-Stellungen flog, und auch dass sie den USA zugestand,
vom NATO-Luftwaffenstützpunkt Incirlik IS-Stellungen aus der Luft anzugreifen.

GE.27072015

 

 

 

 

 

 

 

Die Forderung bekam viel Zuspruch nach sofortigem Stopp der Aggression der türkischen Regierung gegen den kurdischen Befreiungskampf und türkische Demokraten und Revolutionäre!

Es sind die Kräfte von PKK und die YPG/YPJ, die den faschistischen IS erfolgreich bekämpften und ganze Regionen vom IS befreiten.

Freiheit für Kurdistan und die Aufhebung des PKK-Verbots!
Für einen humanitärer Korridor nach Rojava, der besonders wichtig ist für den Wiederaufbau von Kobanê!

Der Kampf um Demokratie, Freiheit, und für eine Zukunftsperspektive muss mit
internationaler Solidarität und Unterstützung gestärkt werden, dafür erklärten die Teilnehmer der 541. Gelsenkirchener Montagsdemo-Bewegung ihre volle Solidarität.

– 1 –
Rojava ist ein Brennpunkt des Kampfs für Freiheit und Demokratie, für die Rechte der Frauen, diese Entwicklung hat internationale Bedeutung und bekommt Solidarität aus vielen Ländern.

Unverständnis und Ablehnung herrscht dagegen über die Haltung der Bundesregierung hier in Deutschland, die das Vorgehen der türkischen Regierung nicht verurteilt.

Die Diskussion stieß sichtlich auf großes Interesse und Zuspruch, viele Passanten blieben stehen, nicht nur beim Lied:
„Kobanê, Kämpfer für die Freiheit, gegen die Faschisten, unser Herz ist mit Euch!“

Eine zweite Solidaritätserklärung richtet sich an Michael Richter, er ist Fraktionsvorsitzender der Linkspartei im Freitaler Stadtrat.

Auf sein Fahrzeug wurde ein Sprengstoffanschlag verübt. Gegen diesen feigen neofaschistischen Angriff stellen sich die Montagsdemonstranten entschieden an die Seite von Michael Richter, gegen jede Einschüchterung, und für den gemeinsamen antifaschistischen Kampf.

Wir werden das bekannt machen und gemeinsam dafür sorgen, dass keiner von uns mundtot gemacht wird.

Auch hier in Gelsenkirchen werden wir aktiv für das Verbot aller faschistischen Parteien und Organisationen.

Den Ausblick auf die kommenden Aktivitäten der Montagsdemo-Bewegung richtete Hans Nowak, der Moderator der Bottroper Montagsdemo-Bewegung war zu Gast, er ist auch in der Koordinierung der bundesweiten Montagsdemo-Bewegung aktiv tätig.

Am 03.10.2015 geht es erneut gemeinsam nach Berlin aus fast 100 Städten Deutschlands zur
12. bundesweiten Herbstdemo-Bewegung gegen die Regierung in Berlin.

Vorher feiern wir aber noch das Jubiläum 11 Jahre Gelsenkirchener Montagsdemo-Bewegung – am 10.08.2015 ab 17.30 Uhr auf dem Platz der Montagsdemo, ehemals Preuteplatz direkt in der Gelsenkirchener Innenstadt.

Am 03.08.2015 findet die 542. Gelsenkirchener Montagsdemonstration statt, mit anschließender Demonstration durch die Innenstadt.

Alle Teilnehmer, Gäste, Interessierten sind herzlich dazu all diesen Aktivitäten eingeladen!

Mit freundlichen Grüßen und der Bitte um Berichterstattung und Teilnahme,

Thomas Kistermann und Martina Reichmann

Comments are closed.