
Protest in Barcelona Bild von Antonio Cansino auf Pixabay
Bochumer Montagsdemo unterstützt die Jugendproteste
Bisher gingen in vielen Städten Deutschlands zehntausende Jugendliche am 31.10.26 auf die Straße, um gegen die imperialistischen Kriege, die faschistische Gefahr, gegen die zunehmende globale Umweltzerstörung, gegen Arbeitsplatzvernichtung, gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht sowie den Abbau der sozialen Errungenschaften und die Bildungsmisere zu protestieren. Es waren bundesweit ca. 50 000 Teilnehmer.
Diese Proteste werden weitergehen und bundesweit gibt es weitere Demonstrationen am 20.11.26, so auch in Bochum. Die Rolle der Gen Z ist dabei umstritten, denn diese Organisation will den Kampf der Jugend für eine bessere Zukunft auf das Internet beschränken als eine lose Vernetzung, was sich als „zahnloser Tiger“ entwickeln wird.
Die Bochumer Montagsdemo diskutiert über die Strategie der Gen Z und deren Haltung zu sozialistischen Jugendbewegungen und ruft zur Beteiligung an den weiteren Protesten auf wie am bundesweiten Kampftag am 20.11.26. Auch in Bochum wird es eine Schülerdemo geben, wozu u.a. die Bewegung bo-alternativ aufruft.
Besonders protestieren die Montagsdemonstranten gegen die einseitige Berichterstattung der bürgerlichen Medien. Sie stellen die zweifellos zu verurteilende Gewalt durch angebliche Linksradikale (blanker Terror hat nichts mit Linkspoltik zu tun) in den Vordergrund, anstatt sich für die hohe Anzahl der friedlichen Demonstranten zu positionieren.
Die Kundgebung ist am kommenden Montag, 9.11.26, wie üblich um 18.00 Uhr, jedoch wegen des Weihnachtsmarktes auf der Kortumstr. in Höhe der Targobank.
Ulrich Achenbach
Moderator
