
Liebe MontagsdemonstriererInnen,
um eine perspektivische Sicht zu verwirklichen: ich schlage vor, wir wenden uns an alle fortschrittlichen Friedenskräfte in Saarbrücken, um zum Antikriegstag am 01. September 2026 – das ist diesmal ein Dienstag – wieder eine gemeinsame Aktion vorzubereiten und durchzuführen.
Die Kriege in der Welt eskalieren, Waffenstillstände werden gebrochen, Menschen gemordet für offen imperialistische und kolonialistische Ziele faschistischer Politiker, Regierungen und Staaten. Mit unglaublicher Geschwindigkeit erodiert so ziemlich alles, was die Illusion von dauerhafter friedlicher staatlichen Koexistenz im Kapitalismus bisher nährte.
Die Friedensbewegung muss sich erneuern, erproben, wachsen und stärken.
Aktiver Widerstand gegen die Gefahr eines 3. Weltkriegs, gegen den modernen Faschismus!
In der Auswertung des Antikriegstags 2025 wurde zur Aktion bei der Europa-Galerie hervorgehoben:
- Das war gut! – wenn auch mit 45 Minuten bisschen kurz.
- Es war eine demokratisch vorbereitete Aktion unterschiedlicher Menschen, Organisationen usw. – dafür hat die Transparenz und die Streitkultur in der Arbeit der Vorbereitungsgruppe wesentlich beigetragen.
- Die Methode des offenen Mikrofons mit seinen Prinzipien hat die Veranstaltung echt bereichert, Skeptiker waren positiv überrascht.
- Da ist noch viel Luft nach oben.
Genau. In diesem Sinn an diejenigen, die bisher noch nicht ihre Meinung gesagt haben zur September-Demo der Montagsdemo Saarbrücken die Bitte:
Wer ist dafür, als Montagsdemo die Initiative zu ergreifen und im September 2026 eine ‚Dienstags-Demo‘ zu machen – und zwar gleich am 01.09.? Und aktiv für eine rechtzeitige Vorbereitungsgruppe aller FriedenskämpferInnen einzutreten?
Und im Bündnis solidarische Linke dafür zu werben?
Und meldet Euch auch, wenn Ihr gegen den Vorschlag seid.
Ciao
Sabine
