Solidaritätserklärung mit Lisa und Doris und andere gegen die Kriminalisierung der Arbeitersolidarität
Liebe Freundinnen und Freunde, Genossinnen und Genossen,
die Montagsdemo Hamburg hat große Erwartungen und Hoffnungen in eine Offensive der Arbeiter gegen verschärfte Ausbeutung, aktuell v.a. durch VW, Mercedes und die Merz-Klingbeil-Regierung, verbunden mit Kriegsvorbereitung, Anheizen der Umweltkatastrophe und akute faschistische Gefahr.
Wir rufen auf, auch in unseren Reihen, selbst aktiv zu werden zur Verwirklichung der Losung: Ab 8.7. Mitbestimmung durch Streik!
Wir verurteilen die beiden brutalen und rechtswidrigen Polizeieinsätze gegen die dafür notwendige Organisierung der Arbeitersolidarität durch Verteiler der Kollegenzeitung und Verkäufer des Rote-Fahne-Magazin in Neckarsulm. Wir haben große Achtung vor Euerm unerschütterlichen Einsatz und wünschen Euch alles Gute für die Überwindung der Misshandlungen!
Die Verteidigung unserer demokratischen Rechte und der Kampf um ihre Erweiterung fällt unter breiten Massen auf fruchtbaren Boden und verstärkt die Anziehungskraft der Arbeiterklasse.
Wir haben auf unserer Kundgebung am 6.7.26 einstimmig beschlossen:
• 50.- € aus unserer Montagsdemo-Spendenkasse an den Rechtshilfefond zur Verklagung der Verantwortlichen des Polizeieinsatzes zu überweisen an:
Rechtshilfefond der MLPD – gegen Kriminalisierung der Arbeitersolidarität
IBAN DE 76 4306 0967 4053 3530 00
Wir rufen zu weiteren Spenden dafür auf.
• diese Solidaritätserklärung
Herzliche Grüße, im Namen der Montagsdemo Hamburg-West
Christian Kölle
