Mit dem sogenannten „Deutschland-Pakt 2026“ werden nach Auffassung der Wittener Montagsdemo weitreichende Einschnitte bei Rente, Gesundheit, Pflege und sozialen Leistungen vorbereitet. Dagegen richtet sich die nächste Montagsdemo am Montag, den 27. Juli, um 17:00 Uhr auf dem Berliner Platz in Witten.
Während Milliarden für Aufrüstung und die Interessen großer Konzerne bereitgestellt werden, sollen Beschäftigte, Rentnerinnen und Rentner, Familien und Erwerbslose die Rechnung bezahlen. Länger arbeiten, höhere Beiträge zahlen, geringere Leistungen erhalten – für die Montagsdemo ist das kein Zukunftsprogramm, sondern ein massiver Sozialabbau.
Geplant sind unter anderem ein höheres Renteneintrittsalter, steigende Belastungen in der Kranken- und Pflegeversicherung, Kürzungen bei Familienleistungen sowie weitere Einschnitte bei der Grundsicherung. Gleichzeitig steigen Mieten, Energiepreise und die allgemeinen Lebenshaltungskosten weiter. Immer mehr Menschen fragen sich, wie sie ihren Alltag noch finanzieren sollen.
Die Wittener Montagsdemo erklärt: Die Beschäftigten haben diesen gesellschaftlichen Reichtum erarbeitet – sie dürfen nicht diejenigen sein, die für Krisen und politische Fehlentscheidungen zahlen. Wer behauptet, für soziale Sicherheit sei kein Geld vorhanden, verschweigt aus Sicht der Montagsdemo, dass gleichzeitig enorme Unternehmensgewinne erzielt werden.
Die Montagsdemo ruft deshalb alle Beschäftigten, Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, Rentnerinnen und Rentner, Jugendlichen und Familien dazu auf, gemeinsam ein Zeichen gegen Sozialabbau und für den Erhalt unserer sozialen Rechte zu setzen.
Soziale Errungenschaften wurden nicht geschenkt – sie wurden gemeinsam erkämpft. Genauso können sie auch nur gemeinsam verteidigt werden.
Montagsdemo Witten
Montag, 27. Juli 2026
17:00 Uhr
Berliner Platz, Witten
Mit kämpferischen Grüßen
Jan Vöhringer
Sprecher und Moderator der Montagsdemo Witten
