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Saarbrücken: Aktionseinheit zum Antikriegstag entsteht

Liebe Montagsdemonstrierer*innen, liebe Friedenskämpfer*innen

Eine Aktionseinheit ist im Entstehen und die Vorbereitungen zum Antikriegstag im Regionalverband Saarbrücken am Dienstag, den 01. September 2026 haben am 14.07. erfolgreich begonnen.

Also kommt am Mittwoch, den 29.07. um 18:00 in die Räume der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Futterstraße 3, SB, zum zweiten Treffen.

Hier mein Bericht zum Geist und den Beschlüssen des 1. Treffens:

12 Menschen von Montagsdemo, Friedensnetz, DKP, DGB, VVN, aus der Gaza-Solidarität, der Mahnwache gegen Faschismus und Krieg Neunkirchen, von jungen Einzelpersonen ebenso wie der iranischen Exil-Community kamen zusammen und schätzten die Weltkriegsgefahr so gefährlich hoch ein, „dass wir ihn erleben werden“ (so die jugendlichen Teilnehmenden), wenn nicht aktiv widerständig dagegen gehalten wird. Auch dass es bereits heute neben den Hauptkriegsschauplätzen Russland / Ukraine und USA+Israel / Iran überall auf der Welt Kriege und Besatzungen um Einfluss, Macht und Ressourcen mit Tausenden Opfern an Menschenleben gibt, darüber war man sich einig. Ebenso, dass imperialistischer Krieg und Faschismus Zwillinge sind – Friedensbewegung geht nur auf antifaschistischer Grundlage! Die Militarisierung der gesamten Gesellschaft und die Umstellung auf Kriegswirtschaft unter der Bundes- und Landesregierung wurden kritisiert. Aber auch die damit verbundenen Herausforderungen an die Arbeiterklasse betont, die noch nie im Kapitalismus hat wählen können, was sie produziert – und die gerade deshalb herausgefordert ist, ihre Erfahrungen mit Streiks einzubringen und sich der Kriegswirtschaft zu widersetzen.

Kurz – Ein Vorschlag für einen Aufruf zum Antikriegstag wird in den kommenden Tagen entworfen und die Möglichkeit zu Änderungen gegeben. Am 29.07. dann soll er beim Treffen beschlossen werden (wenn ich das richtig in Erinnerung habe).

Bemerkenswert war der Geist des Treffens – Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit. Die ganze Situation auf der Welt erlaubt kein „same procedure as every year“. Klar und stark ist gefragt.

Natürlich soll all das nicht über die unterschiedlichen Weltanschauungen und Differenzen der Teilnehmenden hinwegtäuschen. Die Vielfalt in den Kundgebungsbeiträgen ist gesichert :-).

Es fehlten auch noch etliche Strömungen des Friedenskampfes, die christlich-pazifistische ebenso wie die revolutionär marxistisch-leninistische, auch die Frauenbewegung und die Menschen, die für ein befreites Kurdistan stehen, um nur einige zu nennen.

Sie alle sind willkommen!

Ganz besonders auch die ca. 180.000 (?) DGB-Gewerkschafterinnen des Saarlandes, die heute in den Belegschaften bei Saarstahl, der ZF, als Saarbahnfahrer oder in den Altenheimen und Schulen usw einem Trommelfeuer aus Standortkonkurrenz, Spaltung und Kulturkampf von rechts standhalten müssen – und die damit beginnen.

Beschlossen wurde für den 01.09.:

15:30 Start – 1 Stunde vielfältige Kundgebung (möglichst) beim Otto-Hemmer-Platz gegenüber Apotheke Landmann in Völklingen / alternativ Adolf-Kolping-Platz

16:30 Demo (entlang der Moltkestraße) zum antifaschistischen Mahnmal in der Kühlweinstraße

17:00 Beteiligung an der dortigen DGB-Aktion

 

Die nächste Montagsdemo ist am 03. August. 18:00 geht’s los bei der Europa-Galerie.

Ciao

Sabine

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