Liebe Freunde der Montagsdemo, liebe MitstreiterInnen,
herzliche Einladung zur Montagsdemo-Kundgebung im Oktober.
Bewegende 4 Wochen sind vergangen, in der Polarisierung zur AfD zählt besonders die beginnende Arbeiteroffensive:
175 000 beim ersten branchenweiten gewerkschaftlichen Aktions- und Streiktag der Automobilarbeiter am 21.9.26,
175 000 dann bei den großen DGB-Kundgebungen und Demos am 26.9.26 in ganz Deutschland, wo sich die Arbeiterbewegung mit den Massenbewegungen verbunden hat: in Hamburg Zubringerdemos eines Jugendbündnis und von „Rheinmetall entwaffnen“ zur Kundgebung und weitere antimilitaristische Aktivitäten, auch schon an den Vortagen, wie der erneute Schülerboykott gegen die Einführung der Wehrpflicht. Die Jugend steht bei allen Aktionen vorn dran!
Nach den Streiks ist vor den Streiks: Der VW-Konzern provoziert mit der Kündigung von 10 Tarifverträgen wie zur Arbeitszeit. Auch Mercedes droht jetzt mit Werksschließungen. Wenn die Konzerne den sogenannten Tarif“frieden“ aufkündigen, dann ist die Arbeiteroffensive erst recht herausgefordert – in bevorstehenden Lohnkämpfen, aber auch selbständigen Streiks, Kämpfen in sozialen, politischen und Umweltfragen.
Die angezählte Merz-Regierung geht in ihrer Umverteilungs- und Ausplünderungspolitik nicht wirklich zurück, macht nur taktische Zugeständnisse – sie kann nicht mehr in der alten Weise regieren und die Menschen wollen nicht mehr unter solchen Verhältnissen leben.
Das Ausbeutersystem von Staat und Monopole sitzt auf der Anklagebank, das bis zur Aufrüstung zum Weltkrieg geht und einer forcierten mutwilligen Zerstörung der Umwelt. Diese Weltsicht birgt die besten Argumente gegen die faschistische Demagogie, die die Konzernherren immer aus der Schusslinie nimmt.
Wir sollten uns mehr mit der Lebenssituation der Menschen, die durch den Hamburger Senat noch unerträglicher wird, befassen: Dem Mietwucher und das gebrochene Versprechen, pro Jahr 1000 Wohnungen neu zu schaffen; den korrupten Geschäften mit Verdreifachung der Kosten für die Müllverbrennungsanlage, was wir mit einer 30 %-Erhöhung der Fernwärme finanzieren sollen.
Mit dem Stellenabbau bei Kitas und Schulen, was die Lage besonders unerträglich macht für Mütter und Familien.
Beraten wir mit Passanten und Interessierten , wie wir dagegen vorgehen können!
Bis bald auf der Montagsdemo-Kundgebung.
Ich zähle wie bei den vergangenen Kundgebungen auf Sänger, die meinen Liedern Kraft verleihen – und auf andere Kulturbeiträge, wie von Peter und vielen anderen oft noch verborgenen Talenten
herzliche Grüße
Christian
