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Gelsenkirchen: Auf zu den Protesten am 26. und 21. September!


Keinen Arbeits- und Ausbildungsplatz kampflos
aufgeben!

Die Montagsdemonstration, die am 14. September auf dem Preuteplatz in der Gelsenkirchener City stattfand, stand ganz im Zeichen des Kampfes gegen die massive Arbeitsplatzvernichtung in der Automobilindustrie und anderen Branchen – und der Mobilisierung zum gewerkschaftlichen Kampftag am 26. September. Auch für den 21. September ruft die IG Metall zum Aktionstag „alle Schichten und die Arbeiter aller Automobil- und -Zulieferwerke“ auf.
Es gibt allen Grund, sich daran aktiv zu beteiligen, das unterstreicht auch die hohe Arbeitslosigkeit in unserer Stadt: 2025 lag die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt bei 15,2 %, der höchste Wert in NRW.

Aktuell steht der größte Angriff auf die sozialen Errungenschaften seit dem zweiten Weltkrieg mit den „Reformpaket“ der Regierung bevor! Gegen diese Verschärfung der Ausbeutung wächst der Protest – jetzt gilt es, einen Gang höher zu schalten!

Dr. Willi Mast für das überparteiliche Kommunalwahlbündnis AUF Gelsenkirchen, Christoph Wilhelm und weitere Rednerinnen und Redner am offenen Mikrofon betonten, wie wichtig gerade in Gelsenkirchen der Kampf um den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen ist. Wir werden zu den gewerkschaftlichen Aktionen am 26. September in Essen mobilisieren und sie stärken. Auf nach Essen zum Burgplatz am 26.9., auf der dortigen Kundgebung von 11-14 Uhr wird Yasmin Fahimi, DGB-Vorsitzende, sprechen. Vorher ist eine Demonstration geplant, zu der auch die Montagsdemos aufrufen, ab 10 Uhr mit Startpunkt Altendorfer Straße (Ecke Hans-Böckler-Straße), von dort aus geht es zum Burgplatz.

Lisa Gärtner sprach für die MLPD und begrüßte, dass sich die Montagsdemo Gelsenkirchen für den Kampf um jeden Ausbildungs- und Arbeitsplatz positioniert. Sie kritisierte das viel zu gute Ergebnis der faschistischen AfD in Sachsen-Anhalt und verwies in diesem Zusammenhang auch auf die hohen Ergebnisse, die die AfD in der „Stadt der 1000 Feuer“ bei den letzten Wahlen erhalten haben. Sie rief dazu auf, mit den Wählerinnen und Wählern der AfD zu diskutieren. Die Denkweise jedes Menschen ist veränderlich, und Menschen, die glauben, aus Protest AfD wählen zu müssen, müssen verstehen, dass sie für ihre Rechte aufstehen müssen, anstatt aus einer gewissen Bequemlichkeit und aus anderen Gründen Faschisten ihre Stimme zu geben.

Drei Geburtstagskindern wurde herzlich gratuliert, bevor die Montagsdemonstration mit einem antifaschistischen Lied endete.

Mit freundlichen Grüßen und der Bitte um Berichterstattung

Thomas Kistermann
Martina Reichmann
Pressesprecher

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