Montagsdemo Hamburg 28.4.26
Lieber Mitstreiterinnen und Mitstreiter, liebe Freundinnen und Freunde der Montagsdemo,
wir haben uns in den letzten Monaten als bündnisfähig erwiesen, sei es im Kampf um den Weltfrieden, in der Zusammenarbeit mit der kämpferischen Frauenarbeit – jetzt steht unmittelbar der 1. Mai, der internationale Kampftag der Arbeiterklasse, bevor. „Der 1.Mai ist ein Tag des Zusammenhalts, der Solidarität, des Widerstands und des Einsatzes für den Frieden“. (Aufruf des DGB)
Beteiligt euch am Block des Internationalistischen Bündnisses auf der Gewerkschaftsdemo – wie immer mit offenem Mikrofon, Rufparolen und Musik. Der Block sammelt sich ab 10.00 am S-Bahnhof Ottensen, am Fuß der Treppe und ist bei der Musik von pepperoni zu finden. Die Montagsdemo ist Mitglied im Internationalistischen Bündnis.
Wir entwickeln unsere Eigenständigkeit weiter als selbstorganisierte Bewegung und soziales Gewissen.
Unser Leben wird schwer durch die Angriffe der Merz-Regierung, aber auch durch die großen Monopole mit Arbeitsplatzvernichtung, Werksschließungen und verschärfte Ausbeutung. Dazu kommt die Sorge um den Frieden, die Umwelt, unsere demokratischen Rechte und die Gefahr des Faschismus, besonders der AfD.
Kommt deshalb zur Montagsdemo-Kundgebung Mai am 4.5. 26, 17.30 bei IKEA Altona!
Ich hänge Euch einen offenen Brief der MLPD zur gewerkschaftlichen Mai-Demo an. Die MLPD ist ja in der Montagsdemo aktiv ist.
Der Brief ruft auf, dass sich alle, von Religion bis Revolution, gegen Rechtsentwicklung und faschistische Gefahr zusammenschließen. Das ist auch das Anliegen der Montagsdemo!
Der offenen Brief ruft weiter auf, zu protestieren, dass der MLPD erstmals seit Jahren ihr Infostand auf der 1.Mai-Kundgebung in Hamburg durch den DGB-Vorstand verwehrt wird, als Versuch, eine Debatte über die Zukunftsperspektive des echten Sozialismus zu verhindern. Das muss aber bei den Gewerkschaften wie auf Demos möglich sein – die offene Auseinandersetzung über weltanschauliche Grenzen unter Ausschluss der Faschisten ist gute Übung der Montagsdemo
Wir sollten uns solidarisch mit der MLPD erklären und auch am 1. Mai solidarisch verhalten – … Gib Antikommunismus keine Chance!
Herzliche Grüße
Christian
Anlage:
MLPD Hamburg-West: Die Einheitsgewerkschaft verteidigen – gerade am 1. Mai
Im Aufruf des DGB zum diesjährigen 1. Mai heißt es: „Der 1.Mai ist ein Tag des Zusammenhalts, der Solidarität, des Widerstands und des Einsatzes für den Frieden“. Im Widerspruch dazu will der DGB-Vorstand dieses Jahr der MLPD verbieten, auf dem Kundgebungsplatz die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter mit einem Infotisch über ihre Positionen zu informieren.
Wir sind der Meinung: das geht alle Gewerkschaftsmitglieder an. Es ist ein fatales Signal gegen die Einigkeit der Kolleginnen und Kollegen, die heute nötiger ist denn je.
• Gerade heute, wo die Monopolverbände, Konzerne und ihre Regierung „Reformen“ fordern und Angriffe auf Errungenschaften wie Rente, Lohnfortzahlung und Krankenversicherung meinen, ist es wichtig über unterschiedliche Zukunftsperspektiven hinweg gemeinsam zu handeln.
• Zehntausende Arbeitsplätze, nicht nur in der Autoindustrie, sind bedroht. Das fordert den Widerstand der Belegschaften heraus. Spaltung nach Parteizugehörigkeit wäre dafür Gift.
• Dieser 1. Mai findet in einer Situation statt, mit Kriegen, wie im Mittleren Osten und der Ukraine, sowie mit einer Aufrüstung und Militarisierung der Gesellschaft. Selbst die Gefahr eines 3. Weltkrieges kann sich daraus entwickeln. Faschistische Regierungen treiben diese gefährliche Entwicklung voran. Die AfD versucht sich als Arbeiterpartei darzustellen und spaltet die Arbeitereinheit mit ihrer rassistischen und faschistischen Politik. Dabei ist die Lehre aus dem Hitlerfaschismus, dass sich alle, von Religion bis Revolution, gegen Rechtsentwicklung und faschistische Gefahr zusammenschließen müssen. Die Einheitsgewerkschaft ist ein Ergebnis dieser Erfahrung!
Vor allem ist der Ausgrenzungsversuch gegen die MLPD der Versuch, eine Debatte über die Zukunftsperspektive des echten Sozialismus zu verhindern. Krisen, Kriege, Umweltzerstörung und faschistische Gefahr sind das Angebot, das der Kapitalismus bereit hält. Keine Ausgrenzung, keine Denkverbote können die Menschen davon abhalten dagegen eine Alternative zu suchen.
Gib Antikommunismus keine Chance!
Protestiert gegen das undemokratische Vorgehen des DGB-Vorstandes!
Informiert Euch bei den Verteilern und am Infotisch der MLPD!
Kreisverband Hamburg der MLPD
